Web 2.0 im Mixer

Soziale Software und das „neue“ Web 2.0 sind momentan die ganz großen Schlagworte im Internet. Eine wunderbare Aufstellung, was Web 2.0 ist, findet sich im Weblog von Björn Behrendt.

Alle, die mehr über einzelne Web 2.0-Dienste wissen wollen, empfehle ich TechCrunch.

Microsoft im Branding-Dilemma

Microsoft soll an einem iPod-Konkurrenten basteln – wieder einmal. Dieses Gerücht tauchte erstmals im vergangenen Dezember auf, seit der Macworld-Expo Anfang Jänner wird es immer lauter und jetzt soll es sogar schon inoffiziell aus Redmond selbst durchgedrungen sein. Das wirft natürlich eine ganze Menge Fragen auf.

Ein Teil davon sollte Ende Februar beantwortet sein, dann gibt es die lange erwartete öffentlichen Beta des neuen Windows Media Players 11 (WMP). Sie soll dann „feature complete“ sein, also schon die volle Funktionalität aufweisen.

Portable Windows Media Center als Name für den neuen mobilen Player? Wohl sicher nicht. Derlei Geräte gab es bereits, ob des geringen Erfolgs wird man sich ein neues Image geben müssen. Außerdem: an die Coolness des Apple iPod kommen diese sperrig-technisch klingenden Namen bei weitem nicht ran.

Am ehesten sehe ich noch die Portable Xbox (PX oder PXbox) auftauchen. Aber das geht gleich aus mehreren Gründen nicht:

  • Zum einen klingt es lahm (die Xbox 360 ist schon da) und
  • andererseits würde ein derlei gebrandeter MP3-Player wohl zu sehr in der Spiele-Ecke angesiedelt sein und viele Nicht-Zocker (die Mehrheit) eher abschrecken als gewinnen.

Überraschend wären Windows Mobile PlayerVista Mobile oder Vista Media bzw. Live Mobile in Anlehnung an den kommenden Online-Dienst live.com.

Und was wird aus dem Begriff Podcasting bei Microsoft? Bislang hat Microsoft das Thema gründlich verschlafen, der neue WMP 11 soll eine ausgeklügelte Integration von RSS bekommen und somit sicher ein hervorragender Podcast-Client sein. Nur wie wird es heißen? Das Pod von iPod wird man in Redmond wohl mit Sicherheit vermeiden. Windows Media Casting? Wohl eher nicht, weil ja keine Windows Media Files gecastet werden. Netcasting? Audiocasting? Videocasting? Auch wenn ich arg daneben liegen soll: ich tippe auf Livecasting.

Angesichts der ständig steigenden Zahlen von Podcasting-Abonnenten und iPod-Eignern ist fraglich, ob man sich in Redmond noch Zeit lassen kann, bis Windows Vista am Markt ist. Die Katze muss auf jeden Fall schnell aus dem Sack. Will man bis Weihnachten 2006 noch ordentlich die Marketing-Trommel rühren, müssen bald Namen her. Nur woher? Gibt’s Vorschläge?

Der EU-Blogger

© Kleine ZeitungDie Blogosphäre hat seit Anfang des Jahres ein neues Mitglied: Michael Jungwirth, Korrespondent der Kleinen Zeitung in Brüssel, bloggt über aktuelle Themen rund um die Europäische Union und die österreichische EU-Präsidentschaft.

Ich hoffe stark, dass es diesen Weblog auch nach dem 30. Juni geben wird. Er ist absolut lesenswert, so nahe und erlebbar gibt’s die EU nicht oft. Hier die URL seines Blogs: www.kleinezeitung.at/vorteilsclub/meinekleine/michaeljungwirth/

Schade nur, dass es keinen RSS-Feed gibt, aber vielleicht kommt der ja schon sehr bald …

A1 & Co.: Spediteure von Morgen

Es wird Zeit, einmal über die Handy-Zukunft zu philosophieren. Gerade hier wird es in der nächsten Zeit gewaltige Veränderungen geben …

Lange Zeit war der Mobilfunkmarkt stabil. Die Veränderungen kamen von den Netzbetreibern und den Handy-Herstellern. Doch das ändert sich jetzt radikal. Durch immer günstigere Datentarife und immer bessere Endgeräte kommt auch hier die „zerstörerische Kraft“ des Internets auf. Wie beim stationären Internet laufen die Mobilfunkbetreiber Gefahr, zu einfachen Daten-Spediteuren degradiert zu werden. Sie liefern den Zugang, Dienste und Inhalte kommen aus dem Web. Angenehme Nebenerscheinung: für den Kunden es wird billiger und die Möglichkeiten nehmen enorm zu.

Es sind schon längst nicht mehr die Mobilfunkanbieter, die diktieren, in welche Richtung sich ihr Geschäft bewegt. Sieht man von der SMS ab, hat keiner ihrer proprietären Dienste je großen Anklang unter den Nutzern gefunden. Überlegen Sie nur einmal, wie viele Videos sie am Handy angesehen haben. Setzen Sie die Zahl ihrer täglichen E-Mails in Relation mit der Zahl aller bisher versendeten Multimedia-Nachrichten (MMS). Kennen Sie Push-to-Talk?

Im Grunde genommen brauchen wir Mobilfunkbetreiber nur für drei Dienste: Telefonieren, SMS und den mobilen Internet-Zugang. Der Rest wird schon sehr bald übers Internet erledigt werden können. Eine hohe Bandbreite (UMTS oder WLAN) und das Internet-Protokoll reichen aus, um selbst das Handyfonieren zu ersetzen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir – wie auch schon im Festnetz – über Voice over IP (VoIP) telefonieren. Und die SMS-Tipperei könnte schon bald durch Mails und Instant Messages ersetzt werden.

Die Skype-Revolution
Telefonieren übers Internet ist längst keine Randerscheinung mehr. Es hat nichts mehr mit abgehackten und blechern klingenden Computer zu Computer-Gesprächen zu tun. Vielfach bemerken wir nicht einmal, dass bereits heute die große Mehrheit aller Telefongespräche über das Internet Protokoll läuft. Das ist weit effizienter als die normale, leitungsgebundene Telefonie, weil die Gespräche in einzelne Datenpakete zerhackt und gemeinsam mit anderen über eine Leitung geschickt werden.

Am Privatkundenmarkt etabliert sich Skype schön langsam. Kostenlos sind Gespräche von Computer zu Computer, Entgelt wird für Anrufe zu normalen Telefonen fällig. Und die Tarife haben es in sich: nur 1,7 Cent pro Minute muss man mit SkypeOut für ein Festnetz-Gespräch nach Westeuropa, China oder in die USA zahlen. Verglichen mit normalen Handytarifen von über einem Euro ein echtes Schnäppchen. Das Beste: Skype gibt es seit kurzem auch auf Handys. Für Windows Mobile-PDAs ist das Programm schon verfügbar, auch Nokia-Smartphones wird man demnächst damit aufrüsten können.

Der Test funktionierte in allen GSM-Netzen – allerdings mit dem Problem, dass die Geschwindigkeit von GPRS nicht ausreicht, um flüssige Gespräche zustande zu bringen. Mit UMTS oder in einem WLAN-Hotspot klingen Skype-Calls besser als herkömmliche Telefongespräche. Zu den SkypeOut-Tarifen kommen noch die Datenpreise. Weil die benötigte Bandbreite pro Gespräch sehr gering ist, tangiert das all jene mit einem Datenpaket kaum.

Skype ist jedoch nur der Anfang. Microsoft spendiert seinem Live Communication Server (bietet Messaging- und VoIP-Dienste in Firmen) auch einen mobilen Client. Für Private bringt Microsoft in den nächsten Wochen den Windows Live Messenger, der ebenfalls Telefon-Funktionen vorweisen wird. Und schließlich dürfte es auch bald mobile Versionen von Google Talk und dem Yahoo!-Messenger geben.

Es wird billiger
Noch zeigen sich die Mobilfunkbetreiber unbeeindruckt. Das Gros der Telefonate wird mit Sicherheit weiter über sie abgewickelt, aber bei sündteuren Auslandsgesprächen wird VoIP seinen Teil mit Sicherheit vom Kuchen bekommen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch die Auslandstarife nachgeben werden. Gerüchteweise will der UMTS-Anbieter „3“ hier vorpreschen und schon in wenigen Monaten die erste Runde der Tarifsenkungen einläuten.

Gespräche im Ausland könnten ebenfalls billiger werden. Hier muss man allerdings weniger die Technik, als der EU danken. Die Wettbewerbskommission will 2006 die Roaming-Tarife unter die Lupe nehmen. Die derzeitigen Preise, so ihre Argumentation, stünden in keiner Relation zu den Kosten der Betreiber.

Mobile E-Mails
Für Geschäftsleute ist E-Mail immer noch die Killerapplikation im Mobilfunk. Wer den Mobilfunkbetreibern viel Geld für teure Business-Lösungen bezahlt, ist selbst schuld. Bis zu 150 Euro im Monat werden fällig, wenn diese etwa einen Exchange-Server für Firmen einrichten.

Dabei kann man schon mit minimalem Aufwand selbst E-Mails, Kontakte und Termine übers Handynetz abgleichen. Alles was man dafür braucht, bringt der Small Business Server 2003 (SBS) von Microsoft mit. Er kommt samt Hardware auf nur 1000 Euro – und das für fünf Nutzer. Sieht man vom Datenverkehr ab, fallen keine weiteren monatlichen Kosten mehr an. Auf einen Schlag hat selbst eine kleine Firma eine moderne Infrastruktur, um auch mobil und zu jeder Zeit alle möglichen Daten live aufs Handy zu bekommen. Mails werden bei dieser Lösung zwar nicht im Moment des Empfangs auf den PDA gepusht, wie es beim Blackberry der Fall ist. Doch wenn man den Abfrageintervall auf fünf Minuten einstellt, hat man praktisch den gleichen Effekt. Selbst bei enormen Mail-Aufkommen wird man nie über 100 Megabyte im Monat kommen, ein kleines Datenpaket reicht also bei Weitem.

Als Endgerät kommen dafür im Moment nur PDAs und Smartphones mit der Mobil-Version von Windows in Frage. Aber auch Nokia hat den Trend erkannt und stattet seine in Kürze erscheinende E-Serie sowie künftige Communicator-Geräte mit Exchange-Synchronisation aus. Die Geräte werden nicht nur immer leistungsfähiger, sondern schön langsam auch kleiner. Handy-PDAs sind in letzter Zeit ordentlich geschrumpft. Pocket PCs wie der xda mini oder der MDA Vario sind kaum größer und schwerer als ein Nokia-Smartphone. Das gilt auch für deren Preise: bereits ab 49 Euro (mit Erstanmeldung)
ist man dabei.

Mehr Möglichkeiten
Eine alte Regel der Kommunikation lautet, dass selbst wenn einzelne Dienste billiger werden, wird in Summe nicht weniger Geld ausgegeben. Nur die Möglichkeiten werden mehr. Der genannte Small Business Server beispielsweise bietet mehr als nur den Datenabgleich mit mehreren Computern und Handys. Als kostenlose Draufgabe bekommt man ein voll funktionsfähiges Intranet („Sharepoint„), das binnen Stunden auf die spezifischen Bedürfnisse von Firmen und Teams angepasst werden kann. Mit ein wenig mehr Aufwand, hat man alle Unternehmensdaten auch auf mobilen Geräten ständig abrufbereit.

Richtig eingesetzt, erhöhen diese Technologien Ihre Produktivität und die Ihrer Mitarbeiter enorm. Überlegen Sie nur, wie viel Zeit vertan wird, weil man diese oder jede Information nicht griffbereit hat. Das ist oft schon im Büro ein Problem – und unterwegs erst recht.

Digitaler Ortstafelstreit

Es mag Politiker geben, die in den letzten Wochen und Monate bestreiten, dass die österreichische Verfassung auch in Kärnten gilt. Genau: die Rede ist von den Kärntner Ortstafeln. Diese Politiker scheinen allerdings nicht oft online zu sein.

Eines ist dem „Streithansel“ daher noch nicht aufgefallen: Völkermarkt hat eine einsprachige „digitale“ Ortstafel, nämlich eine slowenische. Zumindest in Google Earth, der weitaus beliebtesten Geo-Software, ist nur von Velikovec, nicht jedoch von Völkermarkt die Rede. Einsprachig, slowenische Bennenungen von Orten finden sich im gesamten Kärntner Unterland.

Screenshot von Google Earth, © DigitalGlobe

Warum das so ist?
Google kaufte einen großen Teil seiner Satelliten- und Geo-Daten von den Russen und die kennen im zweisprachigem Gebiet scheinbar nur die slowenischen Bezeichnungen.

Warum ich drüber in einem Weblog schreibe?
Sicher nicht, weil ich etwas gegen zweisprachige Ortstafeln habe – im Gegenteil.

  • Zum einen will ich damit erreichen, dass das Land seine weitaus besseren Geo-Daten (inklusive aller Orthofotos) an Google verkauft. Im allerersten Post meines Blogs steht warum. So hätte Landeshauptmann Jörg Haider auch im Internet wieder deutsche Ortsbezeichnungen und alle anderen Kärntner ein noch besseres Google Earth.
  • Andererseits finde ich es lustig, dass es noch niemandem aufgefallen ist. Ich meine, diese Daten gibt es seit Jahren und auch Google Earth ist schon seit vergangenem Sommer einer der ganz großen Renner im Internet.
  • Und drittens zeigt sich, dass das Internet durch und durch gut ist. Unnütze, hohle Diskussionen und mit nur einem Ziel (der Ablenkung von wirklich Wichtigem) gibt es hier (noch) nicht.

Das neue Copyright

Frage:
Gibt es einen Pool von Millionen von Fotos, Tausenden Videos, unzähligen Texten und Songs, auf die wir alle kostenlos und legal zugreifen können?

Antwort:
Ja, so etwas gibt es – natürlich im Web.

Die Rede ist von Creative Commons. Seit der letzten großen Novelle des Urheberrechts in den 1970er Jahren ist jedes Werk automatisch mit seiner Schaffung geschützt. Dazu muss man nicht einmal das Copyright © dazu schreiben.

Es schreibt fest, dass man – und das ist gutes Recht – die geistigen Werken anderer nicht einfach ohne nachzufragen nutzen darf. Will man also ein Foto von irgendwem auf der Website nutzen, braucht man dessen explizite Erlaubnis dazu.

Doch seit einiger Zeit gibt es ein, das Copyright ergänzendes, Lizenzmodell: Creative Commons (CC). Anstatt den Nutzern alle Rechte vorzuenthalten, kann der Lizenzgeber selbst entscheiden welche Einschränkungen er will und welche Nutzungsmöglichkeiten er gewähren will.

Das Motto lautet nicht mehr „All Rights Reserved“, sondern „Some Rights Reserved“. Welche Rechte der Allgemeinheit eingeräumt werden, macht der Autor durch kleine Icons auf einen Blick klar (siehe Icons unten).

Ob eine Website (wie diese hier) unter CreativeCommons lizenziert ist, wird durch das CC-Logo signalisiert. Mit einem Klick auf das CC-Logo (siehe unten) gelangt man zum sitespezifischen Lizenzmodell, der über die rechtlichen Einschränkungen Auskunft gibt.

CC kennt mehrere standardisierte Einschränkungen bei der Benutzung von Content:

 Nennung des Autors
 Keine kommerzielle Nutzung
 Weitergabe unter gleichen Bedingungen (Share alike)
 Bearbeitung des Werks verboten

Diese Einschränkungen respektive Nutzungsmöglichkeiten lassen sich – wie in einem Baukasten – beliebig kombinieren. Eine genaue Beschreibung der Lizenzmodelle gibt es auf der Website von Creative Commons: www.creativecommons.org

In Österreich ist CC erst ganz am Anfang. Erst einige wenige Autoren haben ihre Werke unter CC lizenziert. Anderswo sieht es schon weit besser aus:

Ein Beispiel:
Flickr.com ist ein Webdienst, der es seinen Nutzern ermöglicht, ihre Fotos in voller Auflösung ins Web zu stellen und mit Freunden zu teilen. Dass Content auch für Internet-Firmen immer wichtiger wird, zeigt dass Flickr.com mittlerweile von Yahoo! gekauft wurde. Viele der Fotos auf dieser Website sind unter CC lizenziert. Hier ein paar Beispiele, wie viel Content hier (www.Flickr.com/creativecommons) zur Verfügung steht:

 Nur Namensnennung: 869.989 Fotos
  Namensnennung, jedoch keine Veränderung gestattet: 250.487
   Namensnennung, keine Veränderung gestattet, nicht kommerzieller Gebrauch: 2.588.115
    Alle andere Kombinationen dieser Lizenzmodelle bringen es zusammen auf fast vier Millionen
Fotos

Im Oktober 2005 habe ich mir diese Zahlen schon einmal herausgesucht. Sie haben sich also seit damals fast verdoppelt!

Die Qualität der Fotos reicht von grottenschlecht bis hervorragend. Flickr.com ist aber nur ein Beispiel, nur ein Dienst, der sich nur mit einem Medium (der Fotografie) auseinandersetzt.

Es gibt aber noch mehr als nur Fotos in der Welt von Creative Commons – etwa Bücher: In Deutschland sind einige Bücher bereits unter CC erschienen. Vor allem im dPunkt-Verlag. Es stellte sich heraus, dass einige der dpunkt-Bücher, die auch als PDF zum Herunterladen angeboten wurden, im Buchhandel als „Hardcopy“ sehr viel stärker nachgefragt wurden, als dies erwartet war. Also lässt sich CC auch als Marketing-Tool nutzen.

Und dann wäre da noch Musik, Videos und noch viel mehr. Links zu diesem Content gibt’s unter www.creativecommons.org

PS: Ins Leben gerufen wurde CreativeCommons von einem alten Bekannten: Lawrence Lessig von der Stanford Law School.

Der Kärnten-Wiki

Ich häte wieder einmal eine Big Idea 🙂 Wie wäre es mit einem kleinen Wikipedia für Kärnten?

Der Hintergrund:
In Wikipedia kommen praktisch nur Artikel rein, die für eine sehr breite Masse relevant sind. Beiträge über kleine Orte, Vereine oder lokal relevante Persönlichkeiten fliegen sofort wieder raus aus der großen Online-Enzyklopädie.

Die Lösung:
Ein eigenes Wikipedia für Kärnten. Die Domain könnte wikaernten.at oder kaernten-wiki.at lauten.

Der Aufwand:
Die Software nichts, sie basiert vollständig auf OpenSource. Kosten würden anfallen für Server und Hosting anfallen. Wartungsaufwand fast null, weil ein Wiki ja ein „Selbstläufer“ ist.

Wer traut sich drüber?

Kärnten-Wiki-Logo

RSS-Usability

Eine der genialsten Entwicklungen im Web überhaupt ist RSS (Abk. für Really Simple Syndication). Man kann Dave Winer überhaupt nicht genug dafür danken. Wer noch immer nicht weiß, was RSS ist, dem sei diese Wikipedia-Seite gewidmet.

Dass RSS immer noch eine Randerscheinung ist, daran sind auch all jene schuld, die es nutzen. Warum? Weil niemand sich wirklich auskennt. Alleine die Icons sind grundverschieden. Beispiele gefällig?

Und hier gibt’s dann noch mehr RSS-Icons

Der Ausweg?
Noch ein Icon.
Unlängst hat das Entwickler-Team des Internet-Explorer bekannt gegeben, dass man – um weitere Verwirrung zu verhindern – dasselbe RSS-Icon verwenden wird, wie es sich schon seit einiger Zeit im OpenSource-Browser Firefox findet.

Dem schließe ich mich an und verwende seit heute auch dieses Icon. Was noch dazu gehört ist freilich eine Erklärung, was RSS ist. Aber daran bastle ich noch …

Neues Jahr, noch ein Blog

Für alle, die mehr über PR wissen wollen, Eduard Wohlfahrt hat einen Blog darüber gestartet. Ich hab ihn schon einmal abonniert. Es scheint, als bewegt sich wieder ein kleines Stück in der Kärntner Blogosphäre.