Wie geht es bei Digitalkameras weiter? Megapixel alleine werden wohl bald kein Verkaufsargument sein. Viel zu tun gibt es hingegen bei der Bildqualität.
An die “Bildqualität” unserer Augen kommen die Digis noch lange nicht mit – erst recht, wenn es keine optimalen Lichtverhältnisse gibt. Bald schon könnte sich das ändern und dazu habe ich unlängst einen spannenden Artikel in der Technology Review gelesen. Es geht um High Dynamic Range, oder kurz HDR.
Dabei wird der Kontrastumfang von Bildern erweitert. Wenn man im Schnee eine Hütte fotografiert, so hat man bei der Belichtung die Wahl des Fokuspunktes. Ist der Fokus auf der Hütte, gibt es im Schnee kaum Kontraste. Umgekehrt ist die Hütte zu dunkel. Ebenfalls deutlich sichtbare Probleme gibt es bei Aufnahmen von Wolken.
Je größer der Kontrastumfang ist, desto mehr kann man Details und feinste Nuancen zwischen den Farbtönen erkennen. Hier ein paar Beispiele für HDR-Fotos:
Weitere Beispiele hat natürlich Flickr. Manche – das sei auch gesagt – sehen schrecklich aus. Den Unterschied zwischen einem “normalen” und einem HDR-Foto sieht man am Besten hier:
Man achte besonders auf helle Flächen wie die Lichtkuppel und dunkle Flächen. Der Unterschied ist hier besonders offensichtlich.
Wie kommen nun HDR-Fotos zustande?
Laut Heise hat sich einzig Fuji mit seiner Finepix S3 hier vorgewagt. Alle anderen Hersteller dürften allerdings bereits eifrig daran arbeiten. Bis dahin muss man manuell Hand anlegen. Mit Hilfe der richtigen Software werden Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen zusammen gebaut.
Eine Anleitung dazu gibt’s hier.








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