… aber bitte nicht auf Singlebörsen!
Nachdem ich mich unlängst endlich wieder entliebt (das Gegenteil von verliebt) habe, fand ich es am Samstag an der Zeit, mir einmal so manche Singlebörse näher anzusehen. Hab mir viel Zeit genommen, um jeweils ein möglichst treffendes und originelles Profil auszufüllen, nette, aber der Realität entsprechende Fotos reinzustellen. Einmal hab ich sogar die Kreditkarte gezückt – welche Geldverschwendung!
Dann hab ich mich elektronisch auf die Pirsch gemacht und passende Single-Frauen gesucht. Das Ergebnis: Frau müsste man sein. Rund 70 bis 80 Prozent aller Teilnehmer (geschätzt) bei derartigen Webservices scheinen Männer zu sein. Egal, ob man auf Parship, Websingles, Mach oder Love.at vorbeischaut – viel zu viele Männer und kaum Frauen. Diese Sites müssten eigentlich einen Aufnahmestopp machen.
Weibliche Singles müssen sich auf diesen Websites vor E-Post und elektrischen Anmachen kaum noch retten können. Bei diesem elektronischen Stalken will ich nun doch nicht mitmachen. Und wenn doch man Single-Post auf diesen Seiten bekommt, freut man sich zunächst sakrisch. Die Ernüchterung folgt auf den Fuß, denn es sind höchstens zweifelhafte Angebote aus weit entfernten Ländern.
Weil das Verhältnis online einfach nicht stimmt, probieren wir es offline! Ich dreh den Spieß sozusagen um.
Wer mich kennen lernen will, schaut beim nächsten Photowalk vorbei, kommt zum First Tuesday Anfang September (Einladung folgt hier), geht am kommenden Samstag zum Re-Opening ins Claddagh (Irish Pub in Klagenfurt), macht beim kommenden Flashmob mit (eigene Gruppe auf StudiVZ) zwitschert mir eins oder schickt mir ein eMail. Im Impressum steht übrigens seit jeher auch meine Telefonnummer.
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