So macht man PR! Vor einer Woche hat Google 30.000.000 Dollar für die erste private Mondlandung ausgelobt. Jetzt bietet eine kleine US-Handyfirma namens YouNeverCall ein Preisgeld von 10.000 Dollar für denjenigen, der bis zum 7. Januar 2015 den ersten Anruf vom Mond zustande bringt. Nasa und Space-Shuttle-Flüge sind ausgenommen.
Das Medienecho war global und enorm. Engadget, und Gizmodo, berichteten ebenso wie wie die kleine deutsche Microsoft-Newssite Winfuture. Die Geschichte ist erst jung, andere werden wohl sicher auch noch drauf springen.
Irgendwie ist es einfach, einen Preis auszuschreiben, den man ohnehin nie bezahlen muss. Selbst wenn bis 2015 ein privates Astronauten-Team auf dem Mond landet, werden sie für 10.000 Dollar wohl keine Basis-Station mitnehmen. Und Satelliten-Telefone funktionieren nur bei uns auf der Erde – nicht aber auf unserem Trabanten. Außerdem haben die nie beweisen müssen, dass sie das Preisgeld auch wirklich haben.
Ich schreibe auch einen Preis aus und beweise hiermit, dass ich das versprochene Geld auch wirklich habe:
Derjenige, der bis zum 31. Dezember 2008 den Kärntner Ortstafelkonflikt löst, bekommt von mir 100 Euro. Bar auf die Hand! Für Steuern und Sozialversicherung muss der/diejenige allerdings selbst sorgen.
Wer jetzt glaubt, dass das ebenso unrealistisch ist, wie auf dem Mond zu telefonieren, mag vielleicht, möglicherweise, unter Umständen richtig liegen.

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