Beim BarCamp Vienna gabs heute eine Session zu Popfly, Microsofts Mashup-Editor nach dem Vorbild von Yahoo Pipes. Was mach so ein Teil? Es holt sich Datenquellen, kombiniert diese und macht was Neues draus.
Beispiel: Ein RSS-Feed mit News aus dem Ort sucht sich von Flickr Fotos mit Tags der Ortsnamen und gibt einen kombinierten Feed aus.
Das Gute: Sogar ich schaffe das – dabei kann ich doch gar nicht programmieren!
Aber Popfly kann mehr: Man kann dort nach dem Modell von Google Pages einfache Webseiten machen. Ok, ich würde wohl nie meine eigene Website auf Popfly hosten. Aber die UI kann etwas.
Es ist ein Vorausblick in die Zukunft, wenn Microsoft irgendwann einmal ein Weboffice bringen will. Können tun sie’s. Hier die Screenshots:
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Sieht fast aus wie Word, oder?
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Auch die Ribbons aus Office 2007 sind dabei.
Und sogar an eine Vorschau der Styles ist gedacht.
Hier der Vergleich zu Google Docs.
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Wann kommt das Microsoft Web-Office?
So spät wie möglich. Wenn ein Word im Style von Popfly daher kommt, warum sollten viele noch das Produkt kaufen? In Zeiten von ubiquitärem Internet-Zugang (Wlan, Mobilfunk, bald WiMax) wird es bald möglich, bald nur noch im Browser zu arbeiten. Ich meine, das wird schneller der Fall sein, als wir denken.
Microsoft scheint darauf vorbereitet und die Gerüchte, wonach es die Codbasis für ein Weboffice schon gibt, könnte stimmen. Sie werden wohl noch so lange wie möglich darauf warten, um ihr (altes und immer älter werdendes) Geschäftsmodell zu retten.
Der Popfly-Editor zeigt aber sehr gut, wohin die Reise geht und was uns in Zukunft erwartet. Wer das ausprobieren will, kann sich anmelden. Die Popfly-Alpha ist derzeit aber noch “semi-closed”, ich kann ein paar Leute einladen – das geht dann schneller, als wenn man sich selbst anmeldet.
barcampvienna
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