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Die 10 größten Vista-Sünden

Microsoft kann einem wirklich leid tun: Es gibt niemanden, der Windows Vista nicht als größten Flopp aller Zeiten bezeichnet. Man erntet Beifall von allen Seiten, wenn man nur sagt, dass Vista schei.e sei. Verbraucherorganisationen rufen gar zum Vista-Boykott auf. Und nicht einmal Microsoft-Mitarbeiter verteidigen ihr OS und weisen in Diskussionen auf deren Vorzüge hin.

Ich trau mich zu sagen, Vista ist gar nicht so schlecht, wie alle tun. Es ist das stabilste Betriebssystem, das ich je genutzt habe. Seit Beginn der Betaphase an der ich teilnahm, hatte ich keinen einzigen Systemabsturz – und das in fast zwei Jahren! Es ist zweifelsfrei auch das sicherste Windows aller Zeiten und deren Neuerungen tragen dazu bei, produktiver zu arbeiten sowie schnell und einfacher zum Ziel zu kommen. All das ist derzeit unpopulär.

Durch das ständige und immer lauter werdende verbale Einschlagen auf Vista sind mehr und mehr ganz normale Konsumenten verunsichert. Entweder warten sie mit einem Computerkauf ab oder sie suchen nach Alternativen. Alternativen, die Apple für viele bietet.

Was Microsoft wirklich beängstigen muss, sind Bilder wie dieses:

Journalismus-Lehrgang an der Uni Missouri, Herbst 2007

Die letzte Horror-Meldung: Der Vista-Absatz soll von monatlich 10 Millionen Kopien im Sommer auf nunmehr 9,3 Millionen im September gesunken sein.

Da ist so viel schief gelaufen, dass man unzählige Case-Studies füllen könnte. Hier meine Liste der zehn größten Fehler bei Windows Vista:

  1. Timing:
    Vista kam einfach zu früh. Tatsache ist, dass Vista mit jedem Update besser wird. An jedem Patchday werden nicht nur Lücken gestopft, sondern auch Fehler ausgebessert. Microsoft wurde mit dem hochkomplexen Betriebssystem einfach nicht rechtzeitig fertig. Statt das einzugestehen und sinkende Aktienkurse zu riskieren, machte man erste Nutzer einfach zu Betatestern. Mittlerweile – das traue ich mich zu sagen – ist es aber reif für den Markt.
    Dass viele meinen, auf das Service Pack 1 warten zu müssen, kann ich nicht verstehen. Soviel man davon bis jetzt hört, ist es größtenteils eine Sammlung von Patches und bringt keine neuen Features mit. So gesehen habe ich derzeit Vista SP 0.7 installiert.
  2. Hardware-Voraussetzungen:
    Warum ist man nicht einfach ehrlich und sagt, dass man für Vista einen Dual-Core-Prozessor, zwei Gig Arbeitsspeicher und eine Riesen-Festplatte braucht? Als Mindestvoraussetzung wird ein 1GHz-Prozessor, 512 MB Ram und 20 GB Festplattenplatz genannt. Ein Witz!
    In der mangelnden Performance könnte der Grund für den größten Frust von Vista-Nutzern liegen. Bei mir ist das jedenfalls der Fall. Von versprochen kürzeren Bootzeiten merke ich jedenfalls nichts. Während eine nackte XP-Installation mit allen Patches gerade einmal 256 MB braucht, kratzt Vista am Gigabyte. Wofür der so gestiegene Ressourceneinsatz da ist, sehe ich nicht wirklich.
  3. Windows XP:
    In der Meinung vieler ist XP noch lange “gut genug”. Und Microsoft unterstützt sie auch in dieser Meinung. Mit dem Service Pack 3 für XP liefern die Redmonder eine Menge der Sicherheitstechnik von Vista nach. Welchen Grund kann es dann noch geben, Geld fürs Upgrade auszugeben? Fehlt nur noch, dass die systemweite Suche und die grafischen Effekte nachgereicht werden.
  4. Versions-Wahn:
    Wie viele Versionen gibt es von MacOSX? Genau: in einer. Wie viele Versionen gibt es für Windows Vista?
    - Starter
    - Home Basic
    - Home Premium
    - Business
    - Enterprise
    - Ultimate
    Dann gibt’s noch mehrere “N-Versionen”, also Pakete ohne Windows Media Player.
    Wer kennt sich da aus? Kann man nicht einfach nur die Ultimate verkaufen? Alles andere sehe ich als reine Abzocke Umsatz-Optimierungspolitik.
  5. Nicht gehaltene Versprechen:
    Wer kaufte sich gleich am ersten Tag die Ultimate-Version von Vista? Das waren wohl nur die größten Fanboys, weil sie hofften, so in den Genuss von Goodies zu kommen. Dem Versprechen, Ultimate-Extras nachzuliefern ist man auch nachgekommen – etwa mit einem animierten Bildschirmhintergrund (DreamScene), Sprachpaketen (etwa für Chinesisch, Schwedisch, Ungarisch, Griechisch oder Lettisch) sowie dem Spiel Texas Hold’Em’Poker. Ob das den Erwartungen der treuesten Fans gerecht wurde?
  6. Sicherheit, die auf die Nerven geht:
    Eingangs habe ich bereits erwähnt, dass ich Vista für das sicherste Windows aller Zeiten halte. Ist ein Gefühl von mir, diverse – mehr oder weniger unabhängige – Statistiken können das vielleicht belegen.
    Mit ein Grund dafür ist etwa die Benutzerkontensteuerung. Wann immer man etwas tut, das Auswirkungen aufs System haben könnte, wird man mit einem halb-abgedunkelten Bildschirm zur Bestätigung genötigt. Allerdings oft auch unnötig – etwa beim Hinzufügen von Fonts. Das führt schnell dazu, dass der Nutzer so genervt ist, dass er dieses Feature abschaltet – so er es überhaupt findet.
    Grundregel Nr. 1: Sicherheit darf nie auf Kosten des Nervenkorsetts gehen!
  7. Falsches Marketing:
    Kann sich jemand noch an die Kampagne für den Vista-Launch erinnern? Nein? Es war der “Wow-Effekt”. Über Wochen hindurch wurden Bushaltestellen damit tapeziert, ohne, dass irgendein Busfahrer etwas damit anzufangen wusste.
    Wie machte Apple Marketing für Leopard? Es zeigte all die Features in einem mehr oder weniger gut gemachten Video. User Education – das hat Microsoft noch nie verstanden.
    Ich habe darüber auch mit Microsoft Österreich geredet. Dort verweist man mit vorgehaltener Hand auf “die in Redmond, die alles besser wissen.”
  8. Der iPod-Faktor:
    Apples trojanisches Pferd am IT-Markt ist der iPod. Kaum jemand kennt nicht die Einfachheit und Unbeschwertheit, mit der sich der Kultplayer bedienen lässt. Auch das UI des iPhone trug dazu bei, dass viele von den mobilen Playern auf das Betriebssystem schlossen und sich einen Mac gaben.
    Microsoft dagegen tut alles, um nur ja nicht cool zu sein.
  9. Eigene Hardware:
    Gerade bei Micrsofots Partnern zeigte sich in letzter Zeit immer wieder: Sie versagen, wenn es darum geht, Innovationen zu bringen.
    Beispiel UMPC: Die Versprechungen waren groß, mit denen Microsoft an die Öffentlichkeit ging. Der ultramobile PC sollte alles können, was ein normaler Rechner auch kann, nur sollte er eben mobil und leistbar sein. Die Entwickler peilten einen Preis von unter 1000 US-Dollar an. Herausgekommen sind Geräte, die keiner braucht und die bis zu 3500 Euro kosten.
    Zweites Beispiel: Windows Sideshow. Wie viele Notebooks habt ihr schon gesehen, die Gebrauch von einem zweiten Display am Deckel machen? Eines, zwei? Irgendwo im Prospekt oder in der Zeitung? Egal, wie man dazu steht – es geht nix weiter.
    Microsoft schafft es nicht, seine Ideen am Markt zu platzieren, weil seine Partner eine andere Denke haben als Bill Gates. Wie man das ändern könnte? Es müsste einfach nur Microsoft-PCs geben, die der PC-Konkurrenz einheizen würden. Mit einer Referenzserie würde man zwar einige OEMs verärgern, in Summe aber den Markt beleben und ihn für weitere Käuferschichten vergrößern.
    Auch könnte man vorzeigen, wie es wirklich geht: OEMs tendieren dazu, Windows mit so unendlich viel Müll zu beladen, dass einem das Graußen kommt. Redmond muss irgendeinen Weg finden, wie man Vista-Nutzer von diesem Schrott befreit, denn das fällt alles auf den Hersteller zurück. Niemand gäbe Dell die Schuld, wenn Vista zickt – auch wenn irgendein kleines Testprogramme plötzlich den Geist aufgibt. Nur wenige denken an den Kauf eines Antiviren-Programms, wenn die 30-Tage-Testversion auch noch aggressiv beworben wird.
  10. Lagerhallen-Experience:
    Wer jemals nach San Francisco kommt, sollte sich die Kreuzung Market St./Stockton St. ansehen. Dort finden sich neben einander der Apple-Store und ein CompUSA-Laden. Trotz der Nachbarschaft liegen nicht nur Welten, sondern Galaxien dazwischen. Auf der einen Seite adrette Burschen und Mädels, die Technik cool finden und dir jedes Feature auf Mac, iPod und iPhone erklären. Auf der anderen Straßenseite ein Kellerloch mit schlechtem Licht, wo Hardware zwischen Stapeln von leeren DVDs herum gammelt. Das Personal dort: ungebildet und unfreundlich.
    Auch hierzulande ist die “PC-Shopping-Experience” nur für Geeks ein Hit. Für unbedarfte Nutzer ist nichts vom Einkaufserlebnis übrig.

Eure Meinung zu Vista? Was läuft hier noch schief?

  • evilor

    Wer Vista Ultimate (64Bit) verwendet, kann die gebräuchligsten Scanner, TV-Karten etc gleich weg werfen.
    Die Anfragen bei den Herstellern sind ausweichend und verweisen in der Regel auf den Hinweis von Zeit zu Zeit im Web nachzuschauen, ob Treiber angeboten werden. Ich schaue nun schon seit März 2007 im Web nach und habe festgestellt, dass sich bisher Nichts getan hat. Nun ist das sicher kein Mangel von MS, aber es trägt zum schlechten Ruf von Vista bei.
    Auch der Ressourcenhunger von Vista ist enorm. Egal ob es RAM-Belegung, permanente CPU-Last oder Festplattenkapazität (verdecktes Verzeichnis VirtualStore) ist. Über das schlechte Bootverhalten wurde bereits berichtet.
    Meine Anfragen bei der Hotline führen zur Aufforderung mal dies oder jenes zu probieren, mit der Bitte verbunden der Hotline mitzuteilen, ob es geklappt hat.
    Vista hat sicher gute Lösungsansätze. Es macht aber kein Spass Vista zu verwenden. Bei den heutigen Alternativen werde ich kein neues Betriebssystem mehr bei MS kaufen.
    Ich danke Georg Holzer für den gelungen Artikel.

  • ich =)

    Hallo

    Also ich nutze privat ausschließlich Linux. Nur im Beruf muss ich W. benutzen. Vista. Ich bin enttäuscht. Es sieht ja noch recht schick aus, aber es lahmt doch sehr. Der Syncmanager stürtz ständig ab. Outlook hängt sich ein mal die Woche auf. Und das beste: Eine Auf dem Desktop liegende Datei gibt es in 3 verschiedenen Ausführungen, je nachdem ob ich den Rechner nach einem Absturz, durch einen Neustart oder ganz normal starte. Wo die sind… keine Ahnung…

    Gruß

  • http://media-bloed.de/bild/ Mediamarkt Abgemahnter

    Welcher Mensch der noch halbwegs bei Verstand ist will denn ein Betriebssystem wie Vista, dass langsamer ist als XP, auf dem die Hälfte der Programme nicht laufen und das einen großen Teil der Prozessor ressourcen darauf verwendet zu kontrollieren ob man vielleicht DRM geschützte Media abspielt!
    Da muss man doch reichlich masochistisch veranlagt sein, oder!
    (oder von Microsoft bezahlt natürlich)

  • KH

    Sehr gutes Posting, Georg! Danke! Ich find’s inzwischen faszinierend, dass ich – eigentlich Mac-begeistert – in Diskussionen öfters als der Microsoft-Verteidiger ende, nur weil ich finde, dass Vista ein gutes Betriebssystem ist, und das erste von Microsoft, das auf die gleiche Art Spaß macht, wie Mac OS X Spaß macht (halt auf den Microsoft Weg). Und ich wundere mich ein wenig, wie die ganze Welt die jahrelangen XP-Security-Alpträume scheinbar vergessen hat, und sich damit abfindet, dass ein XP nach nem Jahr eigentlich neu installiert werden sollte, und plötzlich XP ungeahnge Begeisterung entgegenbringt.

  • shenanigan87

    Nun, ich habe auch nur schlechtes von Vista gehört, und mir geschworen, einfach bei XP zu bleiben. Da ich aber eine DX10 Karte im Hauptrechner habe, dachte ich mir, dass es bestimmt eine gute Idee sei, eine der vielen Partitionen meiner Platten für Vista freizulassen. Jetzt darf ich mir als Student Vista Business kostenlos von der Uni runterladen, und habe es mal getestet. Erster Eindruck: Es lief, und es lief sogar einwandfrei. Ich war richtig überrascht, es hatte sogar meinen Dell Drucker, für den man normalerweise die Treiber CD brauche im Hintergrund installiert. Das einzige, was ich selber machen musste, war die Treiberinstallation meiner X-Fi Soundkarte, ansonsten funzte alles wie es sollte.

    Jetzt das große ABER: Ich finde nichts, was irgendwie viel besser als in XP gewesen wäre. Schlimmer noch, die ersten Spiele die ich getestet habe, z.B. die Crysis Demo wurden durch Vista ausgebremst, liefen also bei den gleichen Einstellungen auf merklich niedrigeren Frameraten verglichen mit XP. Gar nicht gut, vor allem, wenn die ersten DX10 Spiele gespielt werden sollen. Außerdem nervt dieses “Wollen sie das wirklich machen.”, irgendwie ist da kein Sicherheitsgefühl, sondern eher Genervtsein, wie der Autor schon gut verdeutlicht hat. Wie gesagt, Vista lief sehr ordentlich, aber mein Rechner ist ja nicht gerade alt, auf älteren Kisten gäbe es das sicher Probleme. Jedenfalls hat Vista nichts, was mir in XP irgendwie dringend fehlen würde, und daher bereue ich es auch nicht, mein neues ThinkPad mit XP anstatt mit Vista bestellt zu haben. In Sachen Sicherheit kann es gut sein, dass Vista besser ist, aber ich habe eine anständige Virewall und surfe mit gesundem Menschenverstand im Netz, was dazu führt dass ich noch nie einen Virus auf meinen Geräten hatte. Vista muss schon viel mehr bieten, um mich zu begeistern.

  • Franz

    2 Punkte die Vista für mich disqualifizieren:
    1.) die permanente und extrem nervige Bevormundung (warum gibt es keinen Beginner/Advanced-Modus?)
    2.) enormen Hardwareressourcen

    Auf meine Notebook (2,33 DualCore, 2GB Ram) war Vista installiert, nach 1 Tage des “spielens” hab ich frustriert wieder downgegradet. Ich sehe in Vista keinen Vorteil im Gegensatz zum XP. Wo liegt die Produktivitätssteigerung? Wo ist für den Benutzer etwas einfacher geworden? Im Grunde wird der User nur am Gängelband gehalten.

    Und zuletzt, ja, die Oberfläche ist in gewissen Bereichen schick, nur zu welcher Ökobilanz? Dafür dass ich mehr Strom verbrauch (CPU-Belastung) und von einem lauten Lüfter genervt werd, der nicht aufhört, weil die GraKa mit irgendwelchen Effekten beschäftigt ist? Sorry Microsoft, nein Danke! Gut gemeint ist leider nicht immer gut gemacht.

  • para

    vista rockt. Ich finde diesen Vergleich mit dem Apple Laden und dem anderen Recht hinkend. Ich sah den Bericht im tv, als i-phone auf den markt kam und dachte omg, was ist das denn für eine käuferschicht. Unrasierte, verschwitzte Versagerkinder, im Schlafsack Tagelang vor dem Laden verharrend, um sich i-phone für teures Geld zu holen, ein Telefon, das nach nur n paar WOchen bereits gehaxxt war :) Da machte sich bei mir ein Gefühl breit, dass I-mac user wirklich keine Ahnung von TEchnik haben können.
    Zu Vista, ich kann mich erinnern, als ich, damals noch ein junger MCSE, die Beta Version von XP in den Händen hielt, etwa 6 Monate vor dem Release, und sofort dachte omg, bis auf ein schönes Design ist nix dahinter, und bin schnell wieder unter die warme Win2k Bettdecke gekrochen. Ein Jahr später war für mich XP unverzichtbar, da es bereits genug Treiber und Workarounds gab. Muss gestehen, dass es 2002 aber nicht viel Security Probleme gab. Ich finde Vista nun nach einem Jahr auch sehr gut gelungen, und mal ehrlich wegen den Hardwareanforderungen? Wer hat denn heutzutage ne 20gb platte? Ne Parti mit 40gb reicht locker, die anwendungen auf ne andere parti angelegt, und wer nicht will, dass die parti immer kleiner wird, der stellt sich die wiederherstellung so ein, dass nur die letzte sicherung gespeichert wird. Ich habe gestern die “für den fall dass vista nervt xp image” von der platte gelöscht, und mich für immer von xp verabschiedet.

    peace
    para

  • Timpetou

    Es ist schon sehr spannend zu sehen, dass der Holzersche Beitrag eigentlich nichts an der Unklarheit über Vista verändert hat. Okay, war wahrscheinlich auch nicht das erklärte Ziel. Im Moment hab ich neben einen 64bit W auch ein Vista installiert. Aus reiner Neugier und um nicht wie ein Blinder über die Farbe sprechen zu müssen. Offen gesagt hat mich die Installation von Vista schon einige Überwindung gekostet. der Ressourcenhunger war dafür ausschlaggebend. Dass der extrem ist, darüber ist sattsam geschrieben und diskutiert worden. Und genau hier sollte man m. E. mal weiterdenken. Wie ist denn M$ groß geworden? Durch einen anfänglich belächelten, aber geschickten Schachzug. Nämlich die exklusive Ausstattung von IBM-Rechnern. So begann eine innige Liebe der Hardware-Hersteller und Williams Mannen. Es kann doch gar kein HW-Produzent Interesse an einem OS haben, das weniger Ressourcen braucht. M$ hilft also den Markt in Schwung zu halten. Wie sich zeigt – am Verbraucherinteresse vorbei. Insofern ist die Entwicklung von XP zu Vista folgerichtig. Eine Diskussion über Alternativen zu XP kann nur OS X einschließen. Denn leider arbeiten die Linux-Entwickler nicht als eine Community, sondern differenzieren die Entwicklungsrichtung immer mehr. Es war die Rede von unterschiedlichsten Versionen von Vista. Wie sieht es denn mit Linux-Distributionen aus?! Für einen Normal-Anwender ist das nicht zu überschauen und deshalb zumindest im Moment noch keine Alternative.
    Was allerdings eine Reihe von Computer-Freaks auch von OS X abhalten dürfte, ist die Tatsache, keine schrittweisen Aufrüstungen vornehmen zu können. Es ist immer noch ein Insider-Act wegen mangelhaftem Angebot. Mal eben so “rum schrauben” wie am PC ist nicht.
    M$ ist erst dann wieder eine Alternative, wenn für den User wirklich sinnvolle Funktionen dauerhaft stabil und sicher implementiert werden und auf den ganzen Ballast verzichtet wird. Leider hat Vista genau die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen.

  • http://www.suse.com guy_from_nxt_door

    Also nachdem sich hier so viele Leute mit ihren Kommentaren eingetragen haben möchte ich zu dem Thema nun doch auch was loswerden, da mich Vista sogar ohne dass ich es verwende einiges an Zeit gekostet hat. Was ich hier von mir gebe sind keine erfundenen Horrorgeschichten sondern das ist tatsächlich so passiert ! Meine Nachbarin hat ein HP-Notebook mit Vista Home Premium geschenkt bekommen. Inzwischen war ich mehrere Male bei ihr auf Besuch weil sie mich um Hilfe ersucht hat. Dieses Vista macht seltsame Dinge. Es braucht ewig lange um Files von CD auf HDD zu kopieren. Es hat ein offiziell gekauftes neues MS-Office selbsttätig wieder gelöscht. Und als Draufgabe hat es zu einem späteren Zeitpunkt einen korrekt installierten Treiber für ein ADSL-Modem gekillt und sich so eigenmächtig vom Internet getrennt, und meine arme Nachbarin auch. Sie ist inzwischen so sauer dass sie das “Kastl” am liebsten zum Mediamarkt zurücktragen möchte. So weit meine Erfahrungen mit Vista. Abschließend möchte ich noch sagen dass ich selbst auch ein neues HP Notebook gekauft habe, aber ohne Windows. Darauf läuft SUSE 10.3 ohne Probleme und ich bin zufrieden damit.

    mfg
    guy from nxt door

  • http://vista-startup.blogspot.com Vista StartUp

    Super! Beitrag kommt einiges drin vor das selbst ich noch nicht kannte. Vielen Dank!

  • http://www.sonec.at Paul

    Also ich bin mit Vista völlig zufrieden, habe allerdings das klassische Design eingestellt, weil ich es nicht so bunt mag….!

    Aber sonst ist es wunderbar….!

    Habe auch Suse 10.3 zuhause und mir auch mal MAC angeschaut, aber bleibe trotzdem bei Windows xp bzw jetzt bei Vista!

    lg paul

  • Thomas Müller

    Hallo Georg,
    habe Vista Home Premium auf Laptop mit 1.73GHz, 1 GB Ram
    Bei Installations(versuch) von Office Home and Student 2007 stürzt das System ab. Den Bluescreen habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen! Lesen kann man leider auch nichts mehr, da die Grafikkarte auch das Handtuch wirft. Hast Du dazu eine Idee oder etwas gehört?
    Gruß Thomas

  • Pingback: Adrian Sauer » Blog Archive » 10 größten Microsoft Vista-Sünden

  • http://noName Michael

    Interessanter Artikel, und auch ganz meiner Meinung.

    Ich frag mich nur, das wirklich ernsthaft, warum hier jemand auf den oben zu leseden Artikel verweist, und dann auf seine eigene Seite, wo wieder auf diese Seite verwiesen wird.

    Sucht da jemand Leute, um endlich auf seiner Seite auch nur einen fremden Beitrag zu bekommen ??

    Na ja, vom Thema abgekommen.

    Georg, weiter so….

  • Pingback: Georg Holzer » Web Spezial & der Vista-Blues

  • jacky

    ich kann nur immer wieder sagen egal was ich auch probiere egal was ich tu vista iss der grösste dreck den die raus gebracht haben,das sind doch eh nur hirnlose nur an sich denkende geldgeier die nur eins wissen wie mache ich die juser sauer,ich will nen laptop kaufen überall nur der dreck vorinstalliert ich hoffe das auf anfragen irgendeiner mir nen leeren verkauft ohne drecksvista aber mit treiber cd wie es mal war ,ich gehöre auch zu leuten die das neue mögen aber es muss auch funtzen nit erst 10 jahre später

  • Zyhmet

    Im großen und ganzen gut ABER

    Ich finde es eine frechheit das in diesem Bericht Linux einfach weggeschoben wurde!
    Die meiste Oberfläche von Vista hast bei Appel schon vorher gegeben ABER auch linuxhatte die sachen mit ihrer Oberfläche Beryl habe sie sogar viel mehr.
    Zb. den für Vista angekündigten 3d desktop.

    Linuxdistributionen stürzen nie ab.
    Die meisten sind gratis.
    Man kann selbst was dazuprogrammieren(wegen open source)
    Sie habe kein problem mit Viren wegen der trennung von Oberfläche und System und weil die Viren für Mircosoft bzw Appel betriebsysteme programmiert wurden.
    Und noch vieles mehr also bitte bei deinem nächsten beitrag Linux net vergessen

  • Moritz

    MAN FINDET IMMER TAUSEND GRUENDE WARUM ETWAS NICHT FUNKTIONIEREN SOLL!!!! Der Artikel ist absolut redundant.

    Bei Vista fehlt ein Key-Feature das die Anwender zum Umstieg bewegt. Bei Leopard ist das Key-Feature “Time Machine”.

  • http://unicl.vx.to unicl

    Lustige, kleine Geschichte:

    vor etwa zwei Monaten haben mein Sohn und ich uns jeder einen neuen Laptop gekauft…

    Mein Sohn: HP Pavilon mit Vista
    Ich: MacBook mit OS X und Win XP

    Er hat sich genauso wenig mein OS X reingezogen, wie ich mir sein Vista, also haben wir beide keine Ahnung vom Anderen.
    Er hatte vorher überhaupt keinen Computer und ich hatte vorher einen alten Compaq-Laptop mit XP.

    Und jetzt kommts:

    Er flucht und flucht und flucht …..
    und ich behalte unnötige Kommentare für mich und je nachdem wie es mir gefällt arbeite ich mit OS X oder Win XP und beides funktioniert ganz gut.

    Übrigends: Linux is, aus eigener Erfahrung gesagt, auch super aber für den einfachen User etwas schwer zu handhaben (wird aber immer besser).

  • kONTRA

    Was sagt man da ,jetzt hab ich mir den ganzen Schwachsinn durchgelesen und bin auch nicht gscheiter, eines steht für mich
    jetzt fest, jeder hat seine eigene Meinung(Horror Geschichten inklusive) und ich hab meine! Hab das Vista schon einige Monate und bin sehr zufrieden damit, natürlich hat es auch seine Macken, aber war es beim XP am Anfang nicht das gleiche! Hab jetzt wieder einmal auf dem XP gearbeitet und bin mir vor gekommen”wie in einem anderen Jahrhundert”! Wenn man etwas neues will muss man halt auch mit den negativen Seiten rechnen(is sowie bei der Gleichberichtigung:-)) Oder sagen wir nein zum Vortschritt(er ist ja so fehlerhaft) und lassen alles beim alten(da kann nix schief gehen). Mit dieser Einstellung, würde man Heute wahrschenlich noch Feuersteine zusammenschlagen!

  • Lechner Peter

    frage wer kann mir helfen habe sony vgn-fz38m gekauft und da vista
    dabei war habe ich die festplatte formatiert (leider) denn ich konnte
    XB nicht installieren was kann ich tun????

  • Oliver

    Hallo!
    Zu den Kommentaren “Ich habe ein HP Notebook mit Vista Home …” u.ä.

    Ja, DIESE Erfahrung kann ich bestätigen! Das Vista Home war vorinstalliert und mit unzähligen (unnötigen) Programmen und Treibern und was weis ich noch alles gespickt. Das Notebook war ehlends langsam – eigentlich Schrott.

    Dann habe ich formatiert … XP war leider nicht möglich, weil es vom Hersteller keine Treiber dafür gibt, also wurde Vista Business aufgesetzt, alle wirklich NÖTIGEN Treiber und auch nur die Programme, mit denen auch gearbeitet wird installiert …. KEIN VERGLEICH!

    Wie, wenn es ein anderes Notebook wäre! Wesentlich schneller beim Booten und Starten von Programmen, stabiler – SO macht es Spass damit zu arbeiten.

    Und für den Fall der Fälle habe ich VMWare mit XP … wenn mal eine unbedingt nötige SW gebraucht würde, die unter VISTA nicht läuft ;-)

    VISTA habe ich nur, weil es für den NB halt keine XP_Treiber gibt, nicht, weil ich es unbedingt wollte. Es bringt für mich auch jetzt nicht den Vorteil gegenüber XP, aber ich kann auch nichts Negatives über VISTA sagen … ist halt ein OS, ich kann damit alles das machen, was ich will und das problemlos, also was solls?!

  • Tully

    Hallo @all

    Also zuerstmal bin ich eine Macuser ( 10 Jahre ) der nun ins Vista LAger gewechselt ist.
    Grund: Die Software und Hardware ist nicht mehr das was es einmal war.
    Die Hardware hinkt einige Zeit hinterher ist absolut überteuert und gegen frühere Zeiten nicht mehr 1a.

    Es kann doch nicht sein daß es zwischen dem Dualcore 3.06 GHz und dem Quad Xeon nichts mehr gibt !

    Das Macbooks ist ( habe ich selber noch, werde es aber über Ebay verkaufen ) für den Preis zu schwach.
    Mein Bruder hat sich ein XPC zugelegt und daß ist wirklich Leistungsfähiger.

    Er verwendet Windows seit Jahren und er hat wenn ich es Vergleiche genausoviele/genausowenige Probleme wie ich mit dem OSX.

    Leider ist der MAC zum Designassesuar geworden.

    Mfg Tully

  • Gorwalt

    Ich habe Vista home und habe Virtual PC 2007 gspeichert und
    auf diesem Windows 98 installiert. Ich brauche Win98, um
    meine alten GW-Basic- Programme verwenden zu können.
    Funktioniert dadellos, nur kann ich aus GW-Basic nicht drucken!
    Bitte um Hilfe!
    Gorwalt

  • Sebastian

    hey ich hab vista home basic und ich bin volkommen zufrieden ich muss sagen bei mir hängt er sich nie auf aber wen ich etwas mit xp mache kostet mch das viele nerven xp bin ich nicht gewohnt und hängt sich stendig auf man muss bei vista ein par einstellungen enden dan is es viel besser als xp

    nur ich habe mir einen 2GB ram kaufen mussen das stört mich und auch der viele speicher der vista einimmt

    vista4-ever

  • Tm

    Arbeite ca. 3 Monate mit Vista. Bin total zufrieden!

  • Fabian

    Tja, ich bin mit Servicepack 1 eingestiegen (HomePremium 64bit) und hatte anfangs derbe Probleme mit Vista.
    Weniger hardware, sondern die üblichen Sünden wie kompatibilität usw.
    Außerdem nervt es mich wie bei den meisten Microsoftprodukten, dass der Pc ständig für den user denken will. Gäbe es einen Linuxtreiber für meine Netzwerkadapter, wäre Vista seit ein paar Monaten nur noch 2. Wahl beim Booten. Inzwischen hab ich mich eingewöhnt und Vista domestiziert. Durch 2 Dutzend Hacks und nochmal soviele Änderungen im Code. Dazu kommen die Änderungen mit hilfe diverser Tools. Mein Vista ist einzigartig. Und ich hatte in den letzten 2 Monaten kaum probleme. Hin und wieder waren dateien einfach nicht löschbar (und ich habe viel ausprobiert) bis ich die Festplatte entsprechend partiell mit Nullen überschrieben habe. Solche Fehler halt. Aber ich glaube: wenn mein PC schwächer wäre, hätte ich bei den Anwendungen, die ich oft benutze (und natürlich Spiele) sehr oft Probleme. Man schaue sich nur eine beliebige Spieleverpackung an: meistens wird bei den Systemanforderungen unterschieden ob man Vista nutzt oder nicht. Sowas muss nicht sein!
    Die Sicherheitstools von Vista haben mich unendlich genervt (ich werfe mal begriffe wie dataexecution und defender in den Raum), deshalb hab ich ne andere Firwall, Antiviren und Antispyware als normalerweise und kann dazu nichts sagen.
    Alles in allem: bei der einrichtung meines Linux hab ich schonmal wenier gearbeitet, bis es mir gefiel.