Xing: Und Tschüss!

Wer mich auf Xing sucht, wird künftig nichts finden. Ich habe eben meine Mitgliedschaft beim “weltweiten professionellen Netzwerk” gekündigt. Warum? Weil es für mich das nutzloseste und nervenste Angebot im Netz ist. Und Angebote kann man ja auch ablehnen.

Wer mich weiter erreichen will, braucht nur Google fragen und findet meine Kontaktdaten. Wer dazu zu faul ist, interessiert mich eh nicht. Außerdem gibt es mich noch auf Facebook, Flickr, Twitter, del.icio.us, FriendFeed und was weiß ich wo noch überall.

Warum Xing für mich schlimm ist:

  • Premium-Dienste:
    Ich bin nicht bereit, für normalste Basis-Funktionalitäten (Suchen, Nachrichten, Wer hat Profil besucht?) rund 60 Euro im Jahr zu bezahlen. Das Schlimme: man wird zur Bezahlung auch noch genötigt. Weil irgendwelche Menschen auf die Idee kommen, dass man den eigenen Kontakten keine E-Mail-Adresse freigeben sollte. Oder ist das gar per Default ausgeschalten?xing-premium1 
  • Nerven:
    Aber vielleicht ist es eh gut, wenn man für Nachrichten bezahlen muss – so überlegt es sich vielleicht der eine oder andere Nutzer zweimal. Man wird hier ohnehin schon genug zugespammt. Etwa für Events.
  • Events:
    Ich bekomme ständig Einladungen zu Events und habe auch schon welche verschickt. You know what? Die bringen rein gar nichts. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand wegen einer Xing-Einladung zu einem Webmontag oder einem BarCamp gekommen wäre. Bei einem Xing-Meeting ist das natürlich was anderes, dorthin geht aber eh nur derjenige, der Xing liebt.
    Zudem ist nirgendwo die Rate derer, die zusagen und nicht kommen höher als bei Xing.xing-events
  • Mangelnde Offenheit:
    Es gibt wohl kaum ein verschlosseneres Social Network. Das Nordkorea der Netzwerke bräuchte dringend APIs und Anwendungen wie auf Facebook.
  • Die Usability Ist für mich schwer verbesserbar. Dass gerade die Kontaktlisten so aussehen, wie sie aussehen, zeigt, dass sich hier schon lange keiner mehr Gedanken gemacht hat.
  • iPhone-Applikation:
    Es gibt zwar eine, aber die sorgt höchstens für Schwindelanfälle: So schnell kann man gar nicht schauen, ist man schon von der App im Browser und retour.
  • Messaging:
    Wenn man eine Nachricht (“Powering Relations”) bekommt, wird einem diese (abschaltbar) auch als E-Mail weiter geleitet. Allerdings ohne den eigentlichen Text – wer darauf gekommen ist, ist ein echtes Hirni! Hier werden PageImpressions zulasten der Usability generiert.

Xing sei, wie zwei Freunde von mir einmal gesagt haben, der Tummelplatz fürs mittlere Management und die PR-Schiene für alle, die irgendwas anzubieten hätten, für das sich sonst niemand interessiert. Eine arge Verallgemeinerung, aber ein Funken Wahrheit ist da dran. Xing is useless!

  • http://www.bessergehtsimmer.at Hannes Offenbacher

    Jetzt spielst Du aber die Drama-Queen…. ;)

    Ich bin bei Xing schon lange dabei und zahle auch gerne die 5.9 pro Monat. Natürlich stellt sich die Frage ob man selbst von Xing profitieren kann. Das ist je nach Branche oder Position sicher unterschiedlich. Ich jedoch generiere ca. 1/3 meiner Aufträge über Xing und habe dort entscheidende Kontakte “gefunden”.

    Deine subjektive Meinung in Ehren, aber die negativ-Darstellung ist schon ein bisserl einseitig. Facebook nervt z.B. in anderer Weise. Dort bekommt man keine Events, sondern halt irgendwelche Applikationen. Ständig. Und ob ein Event reinstellen was bringt, hängt halt auch davon ab, wen man einladet und ob der Wurm dem Fisch schmeckt. Wie überall.

    Aber klar – Xing ist konservativ – technisch zurückgeblieben. Aber das hat ja einen Grund. Dafür findet man dort viele Akteure, die mit Facebook und Co. überfordert wären. Das schätze ich.

    Andere Leute. Fokussierung auf das “Kontakten” und – nicht für jeden – ein gutes Marketing Tool. Für Selbstständige und Unternehmer auf jeden Fall zu empfehlen.

  • http://leumund.ch Christian Leu

    ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich diesen Schritt machen will. Ab und zu hab ich schon nach dem Profil löschen Button gesucht und ihn noch nicht gefunden. Aber da ich ja nicht im Web arbeite brauch ich Xing eigentlich nicht mehr wirklich. Gefunden wird man heute eh über die Friendfinder mittels Google Adressbuch Vergleich.

  • http://tschilp.com michaela

    kann dich sehr gut verstehen, habe aus ähnlichen Gründen (Premium-Schwachsinn, Spam, und speziell nervig: manche verwechseln offenbar xing mit parship) meinen Account schon vorvoriges Jahr wieder gelöscht.

  • verena

    bin ganz derselben meinung.
    nutze xing kaum noch. hat fuer mich null nutzen.

  • http://blog.kassenzone.de Florian

    Du solltest vielleicht noch unter Links den Punkt “Georg auf Xing” entfernen ;-)

  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    @Florian: Done :-)

    @Hannes: Ich bin nur von mir ausgegangen. Für mich ist Xing Schrott und Facebook sinnvoll. Die Einladungen für Apps kann man wegschalten. Ich weiß, das tun nicht alle, aber Facebook wurde über die Dauer weit weniger nervend, als es schon einmal war.

  • http://www.syscomm.at/news Andreas Reisenbauer

    Ich gebe dir – zumindest großteils – recht in deiner Einschätzung. Wenn ich mich in deine Lage hineinversetze, wüsste ich ad hoc auch nicht, welchen Nutzen mir XING bringen könnte. Mir geht es ähnlich mit Facebook und Twitter. Trotz intensiver Beschäftigung mit diesen beiden habe noch keinen Nutzen erkennen können. Xing hingegen ist für mich keine eierlegende Wollmichsau, jedoch ein ganz normales Tool im unternehmerischen Alltag. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und der berühmte ROI hat sich bei mir schon lange eingestellt, rund ein Drittel aller Neukunden generiere ich via Xing.

  • http://soisses.at Achim Meurer

    Für mich ist Xing ebenso nervig und spiele ebenfalls mit dem Gedanken, die Mitgliedschaft zu kündigen. Mir hat Xing noch nie was gebracht, außer Arbeit…

  • AndreasR

    Hi Georg,

    ich finde, Du übertreibst masslos.

    Was mir an XING gefällt:

    - es ist ein Adressbuch für B-Kontakte. Nicht auf die Personen bezogen, sondern auf meine aktuelle Kontakttiefe mit ihnen. Damit kann ich viele Kontakte in Evidenz halten, die ich nicht direkt in Outlook/CRM benötige. Ich finde auch schnell Kontakte, die ich sonst aus den Augen verloren hätte.

    - es eignet sich für schnelle oberflächliche Recherchen, wenn man mit sehr vielen Menschen zu tun hat. Dank der Freizügigkeit der preisgegebenen Informationen ziemlich praktisch.

    - man kann über die “Neues in meinem Netzwerk”-Funktion sehr gut verfolgen, was sich so ändert – das ist für mich beruflich durchaus relevant, weil bei uns in der Branche häufige Berufswechsel durchaus angesagt sind.

    Was mir nicht gefällt:

    - die Daten sollten nicht einem Unternehmen gehören. Das stimmt mich eher skeptisch. Langfristig braucht es hier eine Lösung wie Wikipedia etc.

    - XING ist altmodisch wie Tante Jutta. Keine APIs, keine gescheite Integration – wenn sie nicht bald was machen, werden sie überholt.

    - es ist zu teuer.

    Ich rechne damit, dass es irgendwann eine Community-Lösung dafür gibt.

    Was ich nicht nachvollziehen kann ist SPAM: das kann ja jeder in den Gruppen abdrehen, in denen er Mitglied ist. Wenn einer indiividuell spamed, würde ich mich beschweren (bzw. mache das auch).

  • http://www.blog.suedtirol-reisen.com/ Herbert

    @ Georg: ganz meine Meinung. Hab von Anfang an in mein Profil geschrieben, dass ich über Xing keine Nachrichten versenden will und/oder kann und deshalb AUSSCHLISSLICH per E-Mail erreichbar bin. Und noch einfacher ist es natürlich, wenn man sich ganz verabschiedet.

  • http://leumund.ch Christian Leu

    Ich werde meinen Xing Account wohl durch mein Google Profile ersetzen.

  • Johannes

    Xing/LinkedIn/Plaxo/Facebook/StudiVZ/frienster……haben wohl alle ihre Stärken/Schwächen – aber einen wirklichen Sieger gibt es für mich (noch) nicht, vor allem weil es noch keine ausgereiften mobilen clients gibt, der die Möglichkeiten die aktuelle Hardware (iphone,N97,G1,….) bietet auch nur annähernd ausschöpfen würde……auf der Haben Seite (auch Xing) gilt für mich der Mehrwert den ich durch diese comfortable Networking Schiene dazugewonnen habe, die ist mir auch die 60,-/a wert!!

  • http://www.schweizer-degen.com Johannes F. Woll

    Sonderbar, bin über eine XING-Gruppe (und den dort eingebundenen RSS-Feed) auf diesen wundersamen Beitrag gestossen. So schrottig kann XING dann ja gar nicht sein. Ich persönlich nutze XING wie andere Outlook, nur dass ich mit den dort gefundenen Kontakten (Lieferanten, Partner, Multiplikatoren, Kunden, ja, auch Freunde) Geschäfte mache und verstärke. Ich glaube, dass man sich heute kaum leisten kann, nicht auf XING zu sein, auch wenn der Nutzen nicht immer mittelbar ist. Aber so verhält es sich mit allen Netzwerken.

  • Pingback: Hype^2.0 » Asoziale! «

  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    Hab inder Zwischenzeit auch Plaxo gekündigt. Hatte für mich ebenso viel Nutzen.

    Zu Xing: Wer daraus Nutzen zieht, soll um Himmels Willen damit nicht aufhören. Ich für mich sehe allerdings nicht nur keinen Nutzen, sondern auch eine Abzocke.

    Zu Facebook: Stimmt, es ist komplexer, aber es macht auch viel mehr Spaß und hilft mir bei der Vernetzung mit denen, die ich mag.

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    Sehr einseitig deine Meinung, auch wenn du in einigen Punkten sicherlich insofern Recht hast, das man, wenn man keinen Nutzen darin erkennt, die Mitgliedschaft beenden sollte. Genau aus diesem Grund habe ich beispielsweise meine Mitgliedschaft bei Facebook beendet.

    Ach ja, XING hat eine API.

  • AndreasR

    @Rene XING API: wo finde ich die, klingt vielversprechend!

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer
  • AndreasR

    danke – nur blieb es halt bei den ankündigungen – nichts davon gibt es bisher, zumindestens nicht halbwegs öffentlich zugänglich. die gruppe xing api developers hat 60 mitglieder, das spricht für sich, der artikel auf zd.net aus 2007 kündigt etwas an, was es bis heute nicht gibt … die versuchen irgendwie, ihr geschäftsmodell zu retten.

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    Man kommt in die Gruppe nur rein, wenn man ein Anwendungsszenario beschreiben kann, für das man Zugang zur API braucht. So einfach lassen die da niemanden an die Daten, auch wenn die derzeit wohl noch gescrambelt werden ;-)

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    Oh hier gibts ja nofollow-Links hier. Ist aber auch nicht die feine englische Art.

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    Georg: Irgendwas stimmt mit den Links hinter dem Namen des Autors nicht: Bei mir kommt da ein “http://www.gaehn.org/%27%20rel=%27external%20nofollow” raus.

    Und wenn du schon dabei bist, schmeiß doch gleich das unsägliche noFollow raus: http://blog.gaehn.org/2008/10/nofollow-nein-danke.html

  • AndreasR

    Hab XING mehrere konkrete Anwendungen genannt, wurde ignoriert … auch nicht fein :-)

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    LOL! Okay, scheinbar ist das doch eine Totgeburt ;-)

  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    Hallo René: Ich weiß, mit den Links ist einiges kaputt. Sorry, wird repariert, sobald ich (a) Zeit hab und (b) Hilfe bekomme. Bitte derweil um Verständnis.

  • AndreasR

    Hier das letzte, was ich von XING dazu gehört habe, das war im Jänner 2008, hatte noch persönlichen Kontakt mit einem XING-Manager, der sich aber nie wieder gemeldet hat:

    Hello and welcome to the XING API notification list!

    Thank you for your interest in the XING API development. At the moment, the API is undergoing major changes and therefore, we do not issue any further API keys.

    While designing the API, we have been committed to meeting our own standards as well as fulfilling German and European data protection regulations. Our servers contain highly confidential, personal information on over 2.7 million members, all of whom place their trust in us to handle their data in a secure manner.

    Therefore, when designing the XING API, we approached the topic of data security with particular care and sensitivity, and made it the priority.
    Taking these issues into consideration, we specified the legal basis for our API. For every application, we will require the user to explicitly authorize if his personal data should be handed over. With this and other conceptual work packages behind us, we’re able to continue with the specification and technical development.

    We will be focusing here on the following steps: We started by implementing the recently announced cooperation with ZoomInfo (www.zoominfo.com) using the business version of the XING-API. We are currently testing and developing the interface during this initial phase. Once we have achieved stability and integrated other partners, would like to go ahead with building an API for public release.

    We will keep you informed on how the technical development of the business/public API is progressing. A launch date for the public API will be announced in good time. We are aware that there is already a great deal of interest in making use of the XING API as soon as possible, and we at XING are looking forward to witnessing interesting new applications developed by you. We are confident that the XING community will benefit in a variety of different ways from the API.

    Best wishes from Hamburg!

  • Monika (Smone)

    Lieber Georg!

    Habe mein Profil auch kürzlich löschen lassen. Mich hat vorallem gestört, dass JEDE auch nur noch so winzig kleine Änderung gleich an die große Glocke gehängt wird. Denke auch, dass es ein Forum des mittleren Managements ist. Aber es sollte jedem selbst überlassen bleiben, wo er seine Daten freigibt. Schließlich noch etwas Positives: viele unserer ehemaligen HAK-Kollegen sind im XING, das fand ich schon gut – für den Fall der Einberufung eines Klassentreffens …

    beste Grüße aus Wien
    Monika :-)

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    @Monika: Du weißt aber schon, das du einstellen kannst, welche Änderungen a) du anderen mitteilst und b) von anderen mitgeteilt bekommen willst?

    Schon merkwürdig was hier teilweise für Kritikpunkte aufgezeigt werden, die bei richtiger Bedienung der Plattform nicht auftauchen sollten.

  • http://www.syscomm.at/news Andreas Reisenbauer

    @René und XING-Funktionalität: Ich denke, dass viele User tatsächlich schlichtweg nicht wissen (oder sich auch nicht dafür interessieren), welche Funktionen bietet. Andererseits: Wenn ich jetzt neu zu XING stoßen würde, bräuchte ich wohl auch einige Einarbeitungszeit. Ich bin seit 2005 dabei, damals war das alles noch überschaubarer.

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    @Andreas: Aber das man dann deswegen gleich die Flinte ins Korn schmeißt und XING sogar übel nachredet, ist schon stark. Es gäbe ja auch eine umfangreiche Hilfe und auch Hilfeforen innerhalb von XING, bei denen man einfach mal nachsehen/nachfragen kann.

  • http://www.syscomm.at/news Andreas Reisenbauer

    @René: Bin deiner Meinung. Jedoch: Das tut nur jemand, der einen Nutzen in diesem Tool (und ich verwende ganz bewusst das Wort Tool) sieht. Wer keinen darin sieht, tut sich auch nicht die Mühe an, und durchforstet die Hilfeforen. Ich selbst sehe einen Nutzen darin, verstehe aber, dass es auch andere Betrachtungsweisen gibt.

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer

    @Andreas: Keine Frage, das ist wohl so.

  • margherita engelhart

    wo zum henker kann ich mich bei facebook und xing eigentlich abmelden?
    ich finde es eine frechheit, dass einem diese möglichkeit durch geschicktes verstecken der information verwehrt wird.
    allein das ist meiner meinung nach schon ein grund die mitgliedschaft zu beenden!

    kann mir jemand helfen?

  • http://www.georgholzer.at Georg Holzer

    @margherita: Such in den jeweiligen Hilfeseiten nach Delete account oder profile bzw. Profil/Konto löschen

  • Pingback: Pixelfolk

  • http://blog.gaehn.org/ René Fischer
  • http://www.derreporter.at Wolfgang Kübler

    Ich habe bei Yahoo die Xing Werbung gesehen und hab dann einmal gegoogelt, um mehr über Xing zu erfahren und bin schließlich hier gelandet. Also ganz so negativ finde ich das nicht, sonst hätte ich diesen Blog wahrscheinlich nicht gefunden. Hier gibt es wenigsten Informationen und die Seite ist auch gut gestaltet.Ich denke, nachdem ich hier einiges gelesen habe, fällt mir die Entscheidung leichter, bei Xing nicht vorstellig zu werden.

  • http://www.your-mesh.de Rudolph

    Da kann ich nur zustimmen – trotzdem will ich auf gar keinen Fall auf ein Businessnetzwerk verzichten und bin deshalb zu your-mesh gegangen. Da zahle ich nichts und habe trotzdem einen guten Funktionsumfang.

  • http://renefischer.ws/lifestream/ René Fischer

    Ich bin mittlerweile zu LinkedIn gewechselt. Warum und wieso steht hauptsächlich hier: http://blog.gaehn.org/2009/03/warum-linkedin-xing-um-laengen.html

  • Pingback: LinkedIn startet sein Business-Netzwerk in Deutschland | Denkwertig

  • Gähn
  • http://your-mesh.de Dirk

    Ich finde schon das Community zum Thema Business und Geschäftskontakte wichtig sind! Ich bin aber auch der Meinung das Grundfunktionen einer Community kostenfrei seien sollten. Eine Premium Mitgliedschaft muss schon mehr bieten als Nachrichten u.s.w

    Wenn man mal etwas bei Google sucht findet man auch interessante Alternativen zu den Großen Marktführern die genau das bieten um Geschäftskontakte zu pflegen.

  • http://HabeKeine JUSH

    Das ist auch der Grund weshalb Facebook und Co in Geldsorgen sind. Im Internet hat sich eine Typische “Kost nichts” Mentalität entwickelt. Ich zahle gerne den monatlichen Betrag, denn dadurch werden Arbeitsstellen erhalten und man bekommt sehr viel dafür geboten.

  • http://renefischer.ws René Fischer

    @Jush: So ein Quatsch. Das was du da geboten bekommst, haben andere Plattformen auch, die sich nur anders finanzieren. Auch wen beispielsweise Facebook noch nicht kostendeckend arbeitet, haben sie ein Geschäftsmodell mit dem man prinzipiell Geld verdienen kann.

  • LVD

    Sorry, aber dein geschleime ist irgendwie wichtigtuerisch und entbehrlich.
    Wenn du schon aus rein emotionalen gründen dich aus XING zurück ziehst brauchst niemandem dafür scheinbar rationale begründungen liefern die keiner angefragt hat und die sowieso auf alle social networks in irgendeiner form zutreffen – insbesondere auf das von dir bevorzugte facebook, das meiner wahrnehmung nach der dämlichste lonely-hearts-club-schmarrn der gegenwart ist. Was dort an schwachsinnigen applikationen wie quizzes, matching-queries und infantilem baby-kram für desozialisierte kommunikationsidioten laufend über den user herein bricht ist genauso nervig wie 3 minütige jamba-klingeltonwerbungen im 10 minuten-takt auf MTV. Und vieles davon ist genauso kostenpflichtig.

    Ja und wer wegen 60 € lieber 1-2 stunden vergeigt um solche artikel wie den deinen zu schreiben, der schießt sich argumentativ ja ohnehin selber ins vakuum. In der zeit kann ein halbwegs ausgelasteter freelancer oder selbständiger 120€ verdienen und über XING auch noch weitere geschäftschancen ausfindig machen. XING ist genauso gut, wie das was man selbst in das netz einbringt und wie man damit arbeitet.

  • Claudia Ebersbacher

    ich kann mich dem nur anschließen – genug ist genug. ich bin aus facebook und myspace ausgestiegen:

    http://www.ausgestiegen.com/claudia-ebersbacher-ist-aus-facebook-ausgestiegen

  • Gabriele-Elisa

    hallo, ihr alle von xing
    meine freundin hat mich eingeladen dazuzugehen – ich habe mich angemeldet, bin aber bei der registrierungsmail hängengeblieben – wo ich mich im übrigen nicht registriert habe – da ich erst hier erfahren hatte, dass ein mitgliedsbeitrag fällig wäre, den ich mir als studentin einfach nicht leisten kann –
    irgendwie war ich sauer, dass eine freundin mich hier einfach einladen kann – ohne mir zu sagen, was hier läuft – aber das liegt wohl an meiner freundin und meiner naivität –
    facebook und studivz sind aber auch nicht schlecht … somit:… und tschüss

  • http://mauralix.blog.de mauralix

    “Das Nordkorea der Netzwerke ”
    Schön gesagt ;)

  • http://www.travner.at Dag Travner

    bin ganz deiner Meinung, Georg! Xing ist komplett unbrauchbar, wenn man nicht bereit ist, dafür ordentlich zu blechen. Und selbst dann, bezweifle ich den Nutzen stark.
    Leider gibt’s gerade in Österreich unzählige Leute, die sich zwar auf Xing wagen (“ist professionell”, haha), sonst aber mit social networks nix am Hut haben; da ist es dann ganz gut, wenn man wenigstens auf Xing verlinkt ist, um die aktuellen Daten (Tel. Nr., e-mail) nachzuschauen, wenn man sie plötzlich braucht… Nachrichten schicken kann man als basic member eh nicht, grrrrrr

    c u on facebook :)

  • Networker

    Als Network Marketing Profi hat man keine Chance bei Xing. Xing diskriminiert diesen Vertriebsweg obwohl Xing selber ein “Einstufiges Network Marketing” betreibt mit dem Ziel teure Mitgliedschaften zu verkaufen. Ich wurde verwarnt weil bei mir im Profil “Network Marketing” stand und nachdem ich mich geweigert habe diesen Begriff zu löschen, wurde mein Profil mit dem Hinweis der AGB´s gelöscht und meine Mitgliedschaft gekündigt. Ich hatte innerhalb eines Jahres über 100 Kontakte über Xing aufgebaut und dieses habe ich komplett verloren. Ich kann jedem nur größte Vorsicht bei der Nutzung von Xing raten. Um keinen Kontaktverlust zu erleiden, sollte man die neuen Xing-Kontakte auf seinem Rechner kopieren. Man sollte auch keine wichtigen Nachrichten über Xing versenden.