10 heiße Tipps & Tricks für Spotify | Update

Updated: 4. März 2012

Es ist soweit: Spotify ist in Österreich und der Schweiz aufgeschlagen. Zum Start gibt’s eine offizielle Hallo-Austria-Hier-Spotify-Playlist (hier meine Hallo-Spotify-Hier-Georg-Playlist).

Der Musikstreaming-Dienst gilt als der heißeste im Web. Auf der Website der Kleinen Zeitung gibt’s das Launch-Interview, das ich mit Europachef Jonathan Forster führen durfte.

Was ist Spotify?

Wie bei allen Streaming-Dienste müssen Songs nicht erst heruntergeladen, damit man sie abspielen kann. Unmittelbar nach dem Drücken des Play-Knopfs startet die Wiedergabe. Spotify hat rund 15 Millionen Titel in seinem Katalog. Diese werden über die Suchfunktion gefunden und in Abspiellisten (Playlists) organisiert.

Bei Revision3 entstand zum US-Start ein gutes Tutorial-Video:

Die Benutzung von Spotify ist in der Grundversion kostenlos, gegen ein Entgelt gibt es weitere Funktionen.

Spotify Premium

Spotify Unlimited

Spotify Free

Monatlicher Preis 9,99 Euro 4,99 Euro Gratis
Suchen und Abspielen von Musik OK OK OK
Soziale Funktionen OK OK OK
Nutzung im Ausland OK OK 14 Tage
Radio-Modus OK OK
Anzeigenfrei OK OK
Mobile Nutzung OK
Offline-Nutzung OK
Exklusive Tracks OK
Nutzung auf der Stereoanlage OK

Die Nutzung des kostenlosen “Free-Accounts” ist auf zehn Stunden pro Monat limitiert (ca. 200 Songs). Zudem gibt es noch eine Einschränkung hinsichtlich der Abspielhäufigkeit: Songs können in der Gratisversion nur fünf Mal abgespielt werden. Aber zum Testen des Angebots und für geringen Musikkonsum am Computer sollte das reichen.

Was macht Spotify besser als andere Dienste?

Mit diesen drei Merkmalen setzt sich Spotify meilenweit vor die Konkurrenz wie Napster, Simfy oder auch Groovshark.

10 Tipps & Tricks: Mehr mit Spotify machen

Plattform ist sehr offen und daher kann man auch weit mehr rausholen als etwa aus Simfy. Es gibt jede Menge Tricks, wie man mehr mit Spotify machen kann.

10. Musik teilen und Freunden zugänglich machen

Der Erweiterungsmöglichkeit von Spotify liegt ein Prinzip zugrunde: Alle Elemente – seien es nun Songs, Abspiellisten oder selbst Freunde – sind referenzierbar. Man kann einen Link auf all diese Elemente erstellen, in dem man mit der rechten Maustaste darauf klickt.

Ein HTTP-Link öffnet das jeweilige Element im Browser, wodurch es auch für Nicht-Spotify-Nutzer anzusehen ist. Beispiel: 2raumwohnung – Wir trafen uns in einem Garten
Klickt man in Skype oder im Browser auf eine Spotify-Url, wird automatisch das Windows- oder Mac-Programm geöffnet. Beispiel: 2raumwohnung – Wir trafen uns in einem Garten

Wie ist das hilfreich? Songs oder Abspiellisten kann so per Email an Freunde weiterschicken, die allerdings auch einen Spotify-Account besitzen müssen. Man kann solche HTTP-Links auch auf Facebook oder Twitter teilen bzw. diese in Webartikeln verlinken. Zum Teilen wählt man allerdings besser gleich den oben gezeigten Menüpunkt “Teilen mit…”.

Es gibt eine Reihe von Webangeboten, die sich dieses Link-Prinzip zu Nutze machen, um bei der Entdeckung neuer Künstler behilflich zu sein. Stellvertretend für viele Dienste seien hier fünf erwähnt, die sich auf Spotify-Playlists spezialisiert haben:

Dort kann man nicht nur fremde Playlisten entdecken, sondern auch bewerten oder eigene teilen.

9. Freunde suchen

Spotify selbst bietet eine weitere Möglichkeit, Musik mit Freunden zu teilen. Dies ist bestimmt die bessere Variante als das Teilen via Facebook oder Twitter, da dort nicht alle Freunde Spotify nutzen und ein Account die Voraussetzung für das Abspielen ist. Wer ohne Account auf einen solchen Link klickt, ärgert sich vielleicht nur.

Freundschaften bei Spotify knüpft man beispielsweise durch das Verbinden des Dienstes mit Facebook. Die Option dazu wird gleich beim Start des Programms prominent angezeigt. Achtung! Wenn man Spotify mit Facebook verbindet, werden dort (im so genannten Ticker) alle Songs angezeigt, die man so hört. Das ist zwar nicht schlimm, aber man kann dies auch abdrehen – etwa, wenn man Zweifel am eigenen Musikgeschmack (Stichwort: Britney Spears oder Justin Bieber) hat.

Dazu klickt man unten auf das Feld “Public” oder “Öffentlich” und wählt “Custom” oder “Benutzerdefiniert” aus. Dort kann man festlegen, dass man diese Einträge nur selbst sieht. Nachträglich kann man dies unter Facebook unter den Privatsphäre-Einstellungen ändern, indem man auf “Anwendungen und Webseiten” klickt und danach Spotify auswählt.

Hat man Spotify-Freunde gemacht, kann man in der Folge Songs und auch Playlists ganz einfach teilen: Man packt sie mit der Maus an und zieht sie auf den jeweiligen Freund.

Danach geht ein kleines Fenster auf, wo man einen kurzen Begleittext hinzufügen kann.

8. Tastatur überholt Maus

Oft  ist man schneller, wenn man die Hände nicht von der Tastatur nehmen muss. Hier die wichtigsten Shortcuts für die Spotify-App:

Funktion

Windows

Mac

Neue Abspielliste erstellen Strg-N Cmd-N
Ausschneiden (Song aus einer Abspielliste löschen, um diesen in eine neue einzufügen) Strg-X Cmd-X
Kopieren (Song aus einer Abspielliste in die andere kopieren und Link für das Web oder Email kopieren) Strg-C Cmd-C
Einfügen Strg-V Cmd-V
Löschen Entf Backspace
Alles markieren Strg-A Cmd-A
Alle Markierungen aufheben Strg-Shift-A Cmd-Shift-A
Play/Pause Leertaste Leertaste
Nächster Song Strg-Pfeil nach rechts Strg-Cmd-Pfeil nach rechts
Vorheriger Song Strg-Pfeil nach links Strg-Cmd-Pfeil nach links
Lautsärke + Strg-Pfeil nach oben Cmd-Pfeil nach oben
Lautsärke - Strg-Pfeil nach unten Cmd-Pfeil nach unten
Stumm Strg-Shift-Pfeil nach unten Cmd-Shift-Pfeil nach unten
Hilfe anzeigen F1 Cmd-?
Ins Suchfeld springen Strg-L Cmd-L
Einstellungen Strg-P Cmd-,

7. Songtexte zum Mitsingen

Im Dezember stellte Spotify eine App-Plattform vor. Eine der Apps, die  innerhalb von Spotify laufen ist TuneWiki. Zu fast jedem Song werden hier Songtexte dargestellt, die mit dem Song mitscrollen.

6. Besser suchen und Ohrwürmer finden

In der Spotify-Anwendung kann man auch komplexer suchen als bloß einen Song oder einen Künstler.

Die Suchergebnisse lassen sich nach Künstler, Song, Erscheinungsdatum und weiteren Kriterien einschränken. Die genaue Syntax listet Spotify auf dieser Hilfe-Seite auf.

Weil das aber mühsam sein kann, gibt es SpotifySuperSearch. Die Website bietet eine komfortablere Suche, die Ergebnisse werden darunter als Link präsentiert. Klickt man darauf, öffnet sich die Spotify-Anwendung und stellt alle Treffer als Liste dar.

Eine weitere Suchmöglichkeit bietet die Firefox-Erweiterung Spotify Search. Mir ihr kann man markierten Text einfach zur Suche verwenden.

Eine weitere – noch genialere – Methode, um Musik zu finden, ist die Smartphone-App Shazam, die es für alle Plattformen (iOS, Android, Blackberry, Nokia, Windows Phone, Windows Mobile) kostenlos (und zur unlimitierten Nutzung für ein paar Euro) gibt.

Wer Shazam noch nicht kennt, sollte sich die App unbedingt anschauen! Die Idee ist ebenso simpel wie genial:

  1. Man hört einen Song im Radio oder im Pub.
  2. Man startet die Shazam App und hält sie zur Tonquelle.
  3. Nach etwa 15 Sekunden werden die Töne konvertiert und zu den Servern von Shazam geschickt.
  4. Als Ergebnis kommen Songtitel und Interpret zurück.

Shazam bietet daraufhin nicht nur Links zu YouTube oder in den iTunes Store an, sondern auch einen Link, um den gespielten Song in der Spotify-App zu öffnen (Anmerkung: Das sollte zum Start in Österreich oder kurz darauf auch hier möglich sein.).

Nach dem gleichen Schema funktioniert auch SoundHound, das ebenfalls eine Spotify-Integration bietet. Hier reicht es in manchen Fällen sogar, den Song ins Handy-Mikro zu summen.

5. Playlisten und Hitparaden im Abo

Abspiellisten ändern sich mit der Zeit – man fügt neue Titel hinzu, löscht andere wieder heraus. Wenn man eine Playlist eines Freundes nutzen will, werden auch spätere Änderungen berücksichtigt. Dazu stöbert man einfach in öffentlichen Playlisten von Freunden und klickt in der Folge auf den Button “Abonnieren”.

So bleiben Playlists immer “up to date”. Dieses Prinzip machen sich Websites wie topsify.com oder hotspotify.com zunutze. Dort werden ständig aktuelle Charts (UK, US, SE) als abonnierbare Playlists veröffentlicht. Ein Klick reicht, um immer am Laufenden zu bleiben und sich gleichzeitig nervende Radiowerbung zu sparen.

4. Spotify als Party-MTV

Kostenlose Musik gibt’s nicht nur als illegale Downloads, fast jeder Mainstreamsong findet sich auch auf YouTube. Zwar ist die Tonqualität oft alles andere als perfekt, aber für die Partybeschallung am Fernseher reicht das in den meisten Fällen.

Ein wahrlich genialer Dienst ist tubufy.com. Er erstellt aus einer Spotify-Playlist eine YouTube Playlist.

Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Playlist der Wahl und wählt “Spotify-URL kopieren”. Auf der Website von Tubufy fügt man diese ein und klickt auf “Load videos!”. Alternativ kann man noch weitere Präferenzen wählen.

Ist die Playlist fertig, kann man durch Doppelklick auf das Video die Liste im Fullscreenmodus abarbeiten. Solchermaßen erstellte Playlisten lassen sich auch auf Facebook, Twitter und vielen anderen Diensten teilen.

Natürlich kann man auch auf YouTube Playlists erstellen, allerdings ist der Playlist-Editor bei weitem nicht so mächtig wie jener der Spotify-Anwendung. Der Vorteil dieser Methode: Es ist einfacher und geht schneller von der Hand.

3. Spotify im Party-Mode

Will man mit ein paar Freunden gemeinsam Musik hören, geht das am besten mit spartify.com. Die sehr spartanisch aussehende Website ermöglicht das Bearbeiten und Abspielen einer Playlist in Echtzeit. Alles, was man dazu braucht, sind Freunde und der ober der Suchbox angezeigte “Party Code”.

Alle “Partygäste” können nun Songs suchen und diese durch Drücken von “+1″ in die Abspielliste hinzufügen. Gibt es keine Songs mehr, fügt Spartify automatisch ähnlich klingende Titel der “Queue” hinzu.

2. Einstellungen am PC und Mobile

Auch wenn die Spotify-Anwendung sehr einfach zu bedienen ist, an ein paar Einstellungen sollte man denken.

Eine Facebook-Anbindung schadet nicht, um neue Musik zu entdecken oder zu sehen, was die Freunde so hören. Wer das automatische Teilen von Inhalten auf Facebook nicht will, kann dies in den Einstellungen unterbinden.

Auch eine Reihe weiterer Einstellungen dreht sich um das Thema Privatsphäre.
Übrigens: Entgegen den Gerüchten ist für Spotify kein Facebook-Account nötig! 
Update: In Österreich ist zur Registrierung ein Facebook-Account nötig. Dies war beim Start in den USA nötig, wurde dann jedoch fallen gelassen.

Am Handy interessant sind noch die Einstellungen für die Qualität des Streamings und der Downloads. Weil dabei – je nach Nutzung – auch größere Datenmengen zusammenkommen, empfiehlt sich die Synchronisierung im Wlan oder per USB-Anschluss.

Apropos Handy: Wer Spotify am Laptop mittels mobilem Internet betreibt, sollte einen Aspekt der Funktionsweise kennen: Der Dienste funktioniert auf Basis von Peer to Peer (P2P). Genauso wie Skype Gespräche nicht über eigene Server leitet, kommen auch bei Spotify nicht alle Songs aus der eigenen, zentralen Infrastruktur. Vielmehr kann ein Titel auch vom Computer eines anderen Spotify-Nutzers in der Nähe kommen. Und möglich ist auch, dass andere Nutzer die Musik von Ihnen bekommn. Daher gilt:

  1. Den Datenverbrauch im Auge behalten.
  2. Wenn man keine Musik hören will, sollte das Programm komplett geschlossen werden.

Auf Anfrage bei Spotify hieß es dazu:

Our smartphone clients do not do any P2P.
Regarding our desktop client, our desktop clients use P2P regardless of their connection, so if you connect your desktop/laptop computer with a 3G dongle or via your phone, that’ll do P2P traffic. However, Spotify has a carefully designed network protocol, so even with P2P, we’re very good to the network, and Spotify does not use very much data volume anyway.
There are also independent scientific papers published on this showing that we’re good to the network even when users are on excellent connections (fiber-to-the-home): bit.ly/sbuuD5.

1. Spotify auf der “alten” Stereoanlage

Musik will man nicht nur am PC oder mit Smartphone-Ohrstöpseln anhören, sondern auch auf der Stereoanlage. Allerdings können nur ganz neue Stereoanlagen (und hier nicht alle) Musik drahtlos empfangen bzw. direkt mit Spotify zusammenarbeiten. Die gute Nachricht: Mit relativ wenig Geld kann man jede Stereoanlage vernetzen und so ins 21. Jahrhundert katapultieren.

Im Juni 2010 stellte Apple eine Technik vor, mit der sich Medieninhalte vom iPhone, iPod touch oder iPad bzw. PC oder Mac (via iTunes) auf anderen Geräten ausgeben lassen. Bei AirPlay bieten Audio-Apps einen speziellen Button an (siehe rechts), mit dessen Hilfe man das Ausgabegerät für einen Song oder eine Podcast-Episode auswählt. Zwar beherrschen mit Apples Segen immer mehr Audiogeräte diese Technik, doch die gute Stereoanlage bleibt außen vor. Doch es gibt Mittel und Wege, wie man auch andere, von Apple nicht autorisierte, Geräte bespielen kann.

Am einfachsten geht das mit der Stereoanlage, für die Apple mit AirPort Express (rund 100 Euro bei Amazon) selbst ein Zubehör anbietet. Die Wlan-Basisstation agiert auch als AirPlay-Empfänger und gibt Musik mittels Klinkenkabel an den AUX-Eingang (auch “Line-In” genannt) der Stereoanlage weiter. Die Einrichtung ist einfach. Wichtig ist nur, dass man dem AirPort Express einen möglichst klaren Namen (z.B. Küchenradio, Stereoanlage Wohnzimmer) gibt, um ihn später leichter identifizieren zu können. Um die Musik vom iPhone anhören zu können, muss man allerdings stets auf AUX umschalten. Auf diese Art und Weise werden auch günstige Aktivboxen zur echten Konkurrenz für teure Audiosysteme wie jene von Sonos, die für eine Wohnung schnell mehr als 1000 Euro kosten. Nachteil: AirPort Express ist ein wahrer Stromschlucker.

Leider kann die Spotify-Anwendunge weder vom Mac noch vom PC aus Töne an AirPort-Geräte schicken. Bis dies in späteren Versionen möglicherweise folgt, lässt sich dieses Manko mit einem kleinen Programm namens Airfoil umgehen. Die 25 Dollar teure Software leitet den Audio-Datenstrom zu beliebigen AirPort-Empfängern in der Wohnung um.

Wer kein fan des Apple-Universums mit seinen proprietären Standards ist, findet diverse DLNA-Adapter wie etwa den DG H100 von HTC (100 Euro bei Amazon). Auch damit lässt sich eine Menge anstellen.

Noch ein paar weitere Kleinigkeiten

  • Kurz-Urls (etwa zum Twittern) erstellt man bei spo.tl
  • Eine ganze Menge Websites sind im Bilde, wenn Spotify neue Musik hinzufügt. Die Urls dafür gibt es u.a. in diesem Spotify Blogeintrag.
  • Um eine Spotify-Anwendung bequem vom Handy aus zu steuern gibt es einige Remote Apps für Smartphones.

Nicht nur Licht, auch Schatten

Nicht alle Künstler haben mit Spotify große Freude. Es gibt auch große Kritik daran, dass sie für Rechte bei Streaming-Diensten lausig entlohnt werden. Eine eindrucksvolle Grafik darüber gibt es bei informationisbeautiful.net.

Und der Facebook-Zwang ist auch nicht gut.

45 Antworten
  1. Anonymous
    Anonymous says:

    Vor allem die Einschränkung nervt mich beim Gratis-Dienst – trotz aller Vorteile, die du aufzählst, bleib ich daher bei Grooveshark – btw – da sind die Apps auch gratis…

    Antworten
    • Georg Holzer
      Georg Holzer says:

      Bei Groovshark hab ich Bauchweh. Bei Streaming bekommen Künstler ohnehin ganz wenig, bei Groovshark gar nichts. Zudem ist das nur dann mobil nutzbar, wenn man das iPhone jailbreakt. Und das will ich nicht.

      Antworten
  2. Martin Der M
    Martin Der M says:

    Noch billiger kann man die Musik über Bluetooth zur Stereoanlage streamen (viele Laptops habens eingebaut) zb mit dem Nokia BH-214 oder ähnlichen Empfänern.
    Das Funktioniert dann auch mit iDevices und fast allen Händis.

    Oder einfach Gratis über ein Kabel ;)

    Antworten
  3. A9bejo
    A9bejo says:

    Ich bin gerade dabei mir den passenden Streamingservice für mich auszusuchen. Soweit kann ich die Begeisterung für Spotify noch nicht verstehen. Im Vergleich zu Grooveshark macht es bis jetzt aber keinen so guten (ersten!) Eindruck:

    Spotify hat keinen Webclient, die Gratisversion ist sehr eingeschränkt und wenn man bezahlt, dann gibt es jede Menge Musik, die man bei Spotify nicht findet. Eher weniger bekannte Künstler und Labels, oder die Band, die gerade erst auf Youtube ihren ersten Hit gemacht hat – Das findet man bei Spotify nicht.

    Eigene Musik heraufladen kann man offenbar nicht, oder? Und Spotify hat auch keine Radiofunktion. Dafür kostet es mehr Geld.

    Da Musik bei Grooveshark von Benutzern raufgeladen wird, hab ich schon Alben mit falschen Metadaten gesehen. Das ist aber eher selten und soweit find ich das nicht so schlimm.

    Sharing geht bei Grooveshark auch viel besser. Allein schon, weil sich jeder, diese Musik sofort anhoeren kann, indem er auf meinen Link klickt.

    Bei den mobile clients scheint Spotify mit Grooveshark mithalten zu können. Beide haben zumindest gute Apps für Android. Genau wie Spotify hat auch Grooveshark eine API: http://developers.grooveshark.com/

    Mir ist schon bewusst, das viele der Schwachstellen von Spotify damit zu tun haben, das dort erst brav lizensiert und dann online gestellt wird. Aber nachdem Künstler mit keinem dieser Services ohnehin nicht wirklich Geld verdienen, gefallt mir das Grooveshark/Youtube Modell doch wesentlich lieber. Weil es offenbar die wesentlich bessere Userexperience.

    Antworten
    • rainerklang
      rainerklang says:

      eigentlich sollte grooveshark aus dem einfachen grund nicht in frage kommen weil die urheber keine tantiemen bekommen. damit ist dieser service einfach kein thema (zumindest für mich und viele meiner freunde)

      Antworten
      • bookwormat
        bookwormat says:

        Das ist nicht korrekt: Grooveshark zahlt sehr wohl Tantiemen an Urheber. Der Unterschied zu Spotify ist nur, das Benutzer bei Grooveshark und Youtube Musik heraufladen koennen, ohne das Grooveshark eine Lizenzvereinbarung mit dem Urheber getroffen hat. Der Urheber muss kann daraufhin entweder bei Grooveshark Anspruch auf die Musik erheben – Dann bekommt er Tantiemen. Oder er kann verlangen, das seine Inhalte von Grooveshark heruntergenommen werden. Letzteres tut Grooveshark dann auch, allerdings funktioniert das so gut wie bei Youtube. D.h. jemand anderes kann die Werke natuerlich einfach wieder raufladen.

        Am Ende ist das aber alles nicht wirklich ausschlaggebend finde ich, weil weder bei Grooveshark noch durch Spotify wirklich Geld zu machen ist. Zumindest ist das mein Eindruck. Der Verkauf von Musikaufnahmen hat im 21ten Jahrhundert keine Zukunft mehr.

        Aufnahmen sind heute vor allem ein Marketinginstrument, vielleicht um Konzertkarten zu verkaufen. Kuenstler muessen sich heute in jedem Fall nach alternativen Einnahmequellen umsehen. Ob Spotify oder Grooveshark oder Bittorrent macht da keinen grossen Unterschied.

        Antworten
  4. @Michi_W76
    @Michi_W76 says:

    Vielen Dank für die tollen Tips!
    Eine Frage: Ich habe beim Anmelden zu schnell die facebook settings übersprungen. Weiß wer, wo ich die postings jetzt noch abdrehen kann? Auf fb selbst ist spotify content nur im app “music” zu finden, das sich nicht editieren lässt und auf spotify selbst, finde ich dazu keine Einstellung :/

    Antworten
  5. Christopher Arbeiter
    Christopher Arbeiter says:

    Der Pflicht-Konnex zu Facebook ist für mich Ausschließungsgrund. Auch wenn ich nicht share, share ich.

    Tolle Seite Georg übrigens! Finde verdammt gut was Du da so machst!

    LG, Christopher

    Antworten
  6. Ialex97
    Ialex97 says:

    Spotify gerade installiert am mac, möchte sich aber ständig mit unzähligen ip Adressen verbinden…little snitch schreit auf…was sagst du..? alles zulassen..

    Antworten
    • Georg Holzer
      Georg Holzer says:

      Spotify funktioniert wie Skype nach dem Peer2Peer-Prinzip. Das heißt du streamst die Songs nicht von einem zentralen Server sondern (auch) von den Rechnern anderer Nutzer. Gleichermaßen bietest du die bei dir gespeicherten Fragmente von Songs anderen Nutzern an.

      Insofern ist verständlich, warum es viele Verbindungen gibt. Achtung ist nur dann angesagt, wenn du mobiles Internet mit einer Mengenobergrenze nutzt. Sonst ist alles ok.

      Antworten
  7. Sascha
    Sascha says:

    Da wir in Deutschland leider noch nicht offiziell in den Genuss von Spotify kommen dürfen, nutze ich derzeit einen US Account. Leider scheint das automatische Sharing der aktuell gespielten Songs etc. nicht zu funktionieren. Gibt es dafür irgendeine Lösung?
    Da Spotify beim Verbinden mit Facebook die Heimatstadt checkt, habe ich die bereits in eine amerikanische geändert und auf Englisch nutze ich Facebook sowieso. Ich bin sogar schon im Besitz der neuen Timeline. Kurz, ich sollte doch alle Vorraussetzungen für das Sharing haben, doch trotzdem will es nicht…

    Antworten
  8. Bera
    Bera says:

    Ich denke mal, dass wenn das auch in Deutschland startet, ich von Simfy auf Spotify wechseln werde. Einfach, weil es weiter verbreitet ist und, da es schon länger existiert, auch mehr Features mit sich bringt. Tarife sind ja fast gleich. Nur wie sieht das mit den exklusiven Tracks aus? Gibt es da viele von und handelt es sich dann eher um Remixversionen oder auch originalen?

    Antworten
  9. Heike Marzen
    Heike Marzen says:

    Ich habe mich für einen Premium-Zugang von Spotify entschieden – und benutze einen MAC.Jetzt die Frage: Kann ich die Spotify-Playlisten auch auf einen ganz normalen mp3-Player laden (kein iPod)?

    Antworten
  10. Dorieen
    Dorieen says:

    Danke für den Airfoil Tipp, genau so was habe ich gesucht, um Spotify Music ans Bose System über Airplay vom Mac zu streamen.

    Antworten
  11. horst
    horst says:

    ich will von spotify musik auf den ipod machen aber die anweisungen habe ich befolgt doch es geht nich ! kann mir jemand helfen?

    Antworten
  12. Der Tobsen
    Der Tobsen says:

    Eine Frage: Greift Spotify auf die Musik zu, die ich auf meinem Rechner gespeichert habe? Oder auf meine itunes Mediathek?

    Antworten
  13. jana
    jana says:

    Ich habe einen Ipod-Nano und Spotify-Premium. Jedoch wird mir angezeigt, dass ich nur die “lokalen Dateien” auf meinen Ipod übertragen kann. Wieso können die Offline-Dateien nicht übertragen werden? Er ist auf die Funktion “als Volumen” benutzen eingestellt, doch es geht nicht. Wenn ich nur die lokalen Dateien übertragen kann, bringt mir das ja recht wenig…

    Antworten
  14. CreativePencil
    CreativePencil says:

    Ich hatte die kostenlose Version, klar die Werbung nervt, aber sie war auszuhalten. Einen Tag hat sich mein Spotify aus unerfindlichen Gründen aktualisiert, ich konnte nicht mehr sehen was Freunde hören und nun kann ich selbst es gar nicht mehr benutzen, ohne was dafür zu bezahlen. So eine Verarsche. Das ärgert mich. Ich kaufe mir die Musik, die ich mag, aber ich wollte dennoch vorher hinein höre, denn bei YouTube ist das ja ohnehin nicht mehr möglich, weil alles gesperrt ist.

    Antworten
  15. Lukas iPhone
    Lukas iPhone says:

    Was laberst du für eine Sch***e oben? Sorry für diesen Ausdruck aber ich hör einen Titel mehr als 5x in meiner Playlist mit dem Free-Account ;) Und ich hab bestimmt auch schon 250 Songs in einem Monat gehört also mehr als 10 Stunden in einem Monat ;)

    Antworten
  16. Moodlights
    Moodlights says:

    Auf unserem Geschenke des weiteren Geschenkideen Blog präsentieren wir schöne Dinge und auch Wohnkamine.
    Wir ziehen umher und sehen dauernd mal was uns besonders gefällt und das präsentieren wir hier.
    Natürlich können Sie viele Produkte auch gleich kaufen, doch ausschließlich via amazon, damit ihr Einkauf sicher ist!

    Antworten
  17. JdnHbrck
    JdnHbrck says:

    Richtig so das die Gratis User auch so eingeschrängte Möglichkeiten haben. Ich meine die Leutis von Spotify verdienen auch kein Geld durch euch. Also ich bin seit 1nem Jahr Premiu User und werd es auch bleiben wenn nicht so Idioten kommen wie ihr und den nächsten Konzern pleite macht.

    Antworten
  18. nikas
    nikas says:

    Spotify ist meiner Meinung nach der beste Anbeiter, habe last.fm deezer und grooveshark ausprobiert. alles mit hürden verbunden, gerade wenn man offline hören will.

    für 9,99€/monat habe ich meine ruhe, immer die neuste musik, wenn ich sie mag und dann sogar offline und kann sie direkt an fruende empfehlen und mir in eine playlist packen. egal wo ich das mach, also desktop oder smartphone, alles synct sich automatisch und jetzt wo ich sogar wenn ich zuhause reinkomme und die kopfhörer aus den ohren stöpsel direkt ohne unterbrechung auf der anlage weiterhören kann ohne unterbrechung… also was gibt es da noch für einen zweifel?

    mich regen diese ganzen schnorrer auf die meinen 10€ sind zu viel. aber dann bei starbucks nen kaffe für 4€ holen. jeden tag.

    man man man!

    Antworten
  19. willy vlyminck
    willy vlyminck says:

    Der iPod classic hat speicher ohne ende, würde also ideal sein um Spotify Music the downloaden für offline Hören,leider kein Wlan oder netz auf der Classic, vielleich mal eine Idee der Classic neues Leben in zu hauchen

    Antworten
  20. Simon
    Simon says:

    AirPlay vom Mac geht ohne Zusatzsoftware. Einfach mit der Maus mit gedrückter Alt-Taste auf das Lautstärkesymbol klicken und eines der AirPlay Geräte auswählen.

    Antworten
  21. Vanessa
    Vanessa says:

    Spotify

    Ich weiß nicht ob mir jetzt jemand hier helfen kann es wäre jedoch traumhaft :

    Ich bin in Australien und würde gerne den Premium Account nutzen und mich dazu neu anmelden .

    Jedoch ist das Problem dass ich in Deutschland spotify schon länger als 14 Tage kostenlos Genutzt habe das ist auch die Fehlermeldung die es anzeigt . Ich habe die App schon gelöscht und neu geladen selbes Problem da ich mit meiner e Mail schon registriert bin .

    Was kann ich tun um einfach nur die Premium Mitgliedschaft zu bekommen damit ich meinen roadtrip mit schöner Musik verbinden kann ;-)

    Bin über jeden Tip und Hilfe dankbar ;-)

    Cheers

    Antworten

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