2013 wird für mich jede Menge Veränderung parat haben: erst ein neues Arbeitsumfeld, dann ganz neue Herausforderungen.

Seit Jahren schleppe ich einen – täglich voller werdenden – Sack mit Ideen, Konzepten und Projekten herum, der nun endlich ausgeschüttet werden kann.

Raus aus dem Homeoffice

Bereits vor einiger Zeit fällte ich den Entschluss, aus dem Homeoffice auszuziehen und mich nach einem kreativeren und produktiveren Umfeld umzusehen. Gefunden habe ich es in Form eines Schreibtisches im Studio_S von Martin Steinthaler, einem der besten Fotografen des Landes.

Foto (c) Uta Hoffmann

Abschied von der Kleinen Zeitung

Im Jänner 2000 suchte ich – halb bankrott nach einem Auslandsstudium in Schweden – eine Nebenbeschäftigung und landete durch einen Zufall (und trotz Beziehungsunfähigkeit, aber das ist eine zu lange Geschichte) im Wirtschaftsressort der Kleinen Zeitung. Besser hätte ich es nicht treffen können. Man ermöglichte mir unter anderem den Besuch des Journalistenkollegs am KfJ – eine Zeit die mehr prägte als einige Jahre an der Uni.

Nun ist es für mich an der Zeit, einen kompletten Neustart zu unternehmen. Wenn Wandel die einzige Konstante ist, muss man ihn wagen, um nicht einzurosten. Gestern habe ich meinen Abschied angekündigt.

Ich gehe mit großen Erinnerungen und voller Stolz, dass ich 13 Jahre lang einen – einmal größeren, einmal kleineren – Beitrag für dieses großartige Medium liefern durfte. Ich verlasse die Kleine schweren Herzens und voll Dankbarkeit für vieles, das ich in dieser Zeit gelernt habe. Drei Medienpreise und einige Anerkennungen sind deutliches Zeichen dafür.

Georg goes Fuzo

Mit neuen Ideen zur Futurezone

Seit es sie gibt, war die Futurezone – zuerst vom ORF, dann vom Kurier – eines meiner Lieblingsmedien im Web. Gerald Reischl, nunmehriger Futurezone-Chef und langjähriger Freund, wollte mich schon mehrmals nach Wien locken – erst zum Kurier, dann mehrmals zur Futurezone. Irgendwann konnte ich nicht mehr “Nein” sagen.

Ab März werde ich zumindest einmal die Woche für das IT-Leitmedium des Landes schreiben und vielleicht auch die eine oder andere Idee für dessen Weiterentwicklung einbringen. Ihr könnt schon jetzt gespannt sein, denn ich meine, es wird euch gefallen.

Die größte Herausforderung: Tricom

Tricom LogoWeil die Aufgabe bei der Futurezone weniger journalistischer Natur (im Sinne von Nachrichten- oder investigativem Journalismus) sein wird, ist sie auch kompatibel mit der größten Veränderung von allen. Ich fange demnächst bei Tricom an, einer Grazer PR- und Werbeagentur, die höchst erfolgreich unterwegs ist und gerade aus allen Nähten platzt. Ich kenne zwei der drei Gründer seit ewigen Zeiten und freue mich riesig drauf, Ideen und Wissen im Digitalbereich einbringen zu dürfen.

Ich muss dafür allerdings noch unglaublich viel lernen, aber das vor mir Liegende ist genau die große Herausforderung, auf die seit langem gewartet habe.

PS: Ich schreibe ja auch für die Tiroler Tageszeitung und habe dort angefragt, ob meine Engagements mit der Moserholding inkompatibel sind. Sobald ich eine Antwort habe, wird sie hier einfließen.
Bei der Kleinen Zeitung habe ich das von mir aus angenommen. Auch wenn ich niemals über Kunden schreiben würde, gibt es doch eine zu große räumliche Nähe zur Agentur (Graz).

Fotos: Uta Hofmann