Windows Phone 7: Das könnte klappen
15. Februar 2010
Jahrelang war Windows Mobile mein Smartphone-Betriebssystem – bis zum iPhone. Der Klassenunterschied zwischen Apple und Microsoft war brutal. Bis heute – zumindest wenn die Praxis so gut wird, wie die Theorie es erahnen lässt.
Eben wurde Windows Phone 7 (“Windows Mobile” darf man nicht mehr sagen) vorgestellt. War Microsofts Pressekonferenz (Vorstellung Windows Mobile 6.5) ein purer Witz, so könnte Windows Phone 7 wirklich ein großer Wurf werden. Wenn … ja wenn da nicht einige Fragen offen bleiben.
Zweifelsohne hat sich enorm viel getan, das System soll von Grund auf neu geschrieben worden sein.
Bei Microsoft war man – wie ich hörte – sichtbar stolz auf die vielen (gut durchaus aussehenden) Animationen. Schaut toll aus und könnte ein wirklich gutes mobiles OS werden.
Aber vieles ist noch offen:
- Anwendungsintegration: Man darf gespannt sein auf Anwendungen, die die “Hub”-Metapher einsetzen und wie gut sich die in das Gesamtbild integrieren. Nichts wäre schlimmer als Windows Phone-Apps, die aussehen wie aktuelle Windows Mobile-Apps.





- Developer, Developer, Developer: Es kommt auf die Anwendungen an. Eine Plattform steht heute längst nicht mehr ausschließlich für sich alleine da.
- Windows-Look: Wer auf das sieht, denkt kaum an Windows. Und das ist gut so. Wer braucht schon Start-Buttons? Wer will schon ständig an den Office-PC erinnert werden?
- Integration: Sehr gut gefällt mir die Idee, Statusupdates aus diversen Social Networks (Facebook wurde gezeigt) ins Adressbuch (People Hub) zu integrieren. Leider wird die Tiefe der Integration nicht allzu hoch sein können, da sich APIs ab und zu auch ändern können und damit Updates nötig werden.
- Die Bindung an OEMs und Netzbetreiber ist immer ein Pferdefuß. Damit ein mobiles Betriebssystem erfolgreich sein kann, braucht es meiner Meinung nach viele Updates. Und Microsoft ist da nicht nur auf die Hersteller der Endgeräte sondern auch auf die Netzbetreiber abhängig. Ein doppelter Pferdefuß.
- Lizenzgebühren: Es gibt Konkurrenten, die kostenlos sind.
- Verfügbarkeit: Erst Ende 2010. Und wer weiß, ob die OEMs es wirklich schaffen (wollen).
- Kein Flash ist kein großes Problem. Das ist nur ein weiterer Todesstoß für Flash auf mobilen Endgeräten (und im Web).
- Multitasking, Copy & Paste: Auf Techcrunch wird das Fehlen von beklagt. Über Multitasking lese ich auch mehrere Versionen. Bis morgen sollten sich hier die Nebel lichten.
- Keine eigene Hardware: “Microsoft entwickelt Software und baut keine Hardware”, hört man immer, wenn es darum geht, wann Microsoft ein eigenes Handy bringt. Schade. Eine Referenzplattform á la Nexus One würde dem Betriebssystem gut tun.
- Vorgaben an OEMs: Angeblich sind die Mindestvoraussetzung an die Hardware recht hoch, was zu keinen untermotorisierten Geräten führt, die dem Ruf schlecht tun. Auch soll es OEMs verboten sein, eigene Benutzeroberflächen wie HTCs SenseUI zu intergrieren. Gut so.
Maps: Ich habe nichts von Maps gesehen. Bin mir aber sicher, dass Bing Maps integriert sind. Zur Erinnerung: Windows Mobile 6.5 kommt ab Werk ohne Mapping- oder GPS-Anwendung.
Schaut doch als Consumer-Handy nett aus, oder?
Ö-Bilder für Windows 7!
21. Oktober 2009
Wie einflussreich sind Blogs? Das hängt davon ab, wer und wie viele sie lesen. Ich weiß zum Beispiel, dass mein Blog sowohl bei Microsoft ein paar Leser hat, als auch unter Touristikern.
Ich weiß das, weil die Österreich Werbung und Microsoft Deutschland eine Idee von mir aufgegriffen haben: Die Rede ist von österreichischer Tourismuswerbung in Windows 7. Seit dem Blogpost darüber wurde mir hin und wieder berichtet, dass man “daran arbeitet”, sich “die Verhandlungen darüber mühsam” gestalten würden oder “dass der Durchbruch da ist”.
Einer Firma wie Microsoft Bilder zu schenken, ist offenbar komplizierter als sich das der kleine Georg vorstellt.
Seitdem ich im Jänner 2007 auf traumhaft schöne Desktop-Hintergründe von Microsoft Neuseeland gestoßen bin, blogge ich darüber. Down Under gab es schon lange eine Zusammenarbeit von Microsoft mit der Tourismuswerbung schon länger, seit heute (21. Oktober 2009) um 18:00 Uhr ist auch die Partnerschaft von Microsoft und der Österreich-Werbung offiziell.
Ganz bin sicher nicht ich verantwortlich dafür, aber vielleicht hätte es solche Abkommen nicht in 20, sondern nur in 19 Ländern gegeben. Hier das Microsoft-Statement dazu:
Mit Windows 7 gibt es in ausgewählten Ländern so genannte lokale „Themes“. Für die Anwender wird ein fertiges Set an Bildern bzw. Bilder-Themengruppen mit ausgeliefert oder steht Online zur Verfügung. In Österreich konnten in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung gleich zwei Themenpakete erstellt werden. Diese reichen von der Großglockner Hochalpenstraße über die Donau bis zum Schloss Schönbrunn. Die länderspezifischen Themepacks für Windows7 sind ab 22. Oktober 2009 Online verfügbar unter: windows.microsoft.com/de-at/Windows7/Personalize?T1=tab01
Ich bin mir sicher, dass die Bilder – politisch-korrekt – nach föderalen Gesichtspunkten ausgewählt wurden und somit jedes Bundesland vertreten ist :-)

Das kann aber nur der Anfang sein. Die Themepacks muss jeder Nutzer erst herunter laden. Für Windows 8 wünsche ich mir von Microsoft Corp. (Österreich hat nichts mit der Lokalisierung zu tun), dass es schon fix eingebaute Themepacks geben wird. ÖW: Macht die atemberaubendsten Fotos, die es von diesem Planeten gibt!
Und wer sich selbst ein Themepack mit eigenen Fotos bauen will – im März habe ich eine Anleitung mitsamt zwei Kärnten-Themepacks online gestellt.
Courier, Microsoft & die OEMs
23. September 2009
Die Ideen aus Redmond sind ja alles andere als schlecht, nur oft scheinen gute Konzepte von Microsoft an der Umsetzung zu scheitern.
Erinnern wir uns an das Deseaster mit Origami: Anfang 2006 (ein Jahr vor Asus) stellte Microsoft das Konzept eines sehr günstigen, ultramobilen PCs vor. Der Buzz war enorm, in der Blogosphäre brodelte es förmlich, als MS-Insider Robert Scoble, die Frage stellte, was denn Origami sei.
Die Enttäuschung war noch größer und die sorgte dafür, dass Microsoft nie wieder so einen Hype generieren kann wie damals.
Schuld daran waren die OEMs? Sie brachten 2000 Dollar teure Mini-Rechner auf den Markt, die keiner wollte.
Asus sorgte Ende 2007 mit dem eeePC für Furore – nur eben auf Linux-Basis.
Oder sehen wir uns die Probleme von Windows Mobile an. Abgesehen davon, dass (meiner Meinung nach) die Codebasis komplett veraltet ist, liegen die Probleme der Windows Phones in der Strategie von Microsoft. Man will selbst (in diesem Bereich zumindest) keine Hardware bauen, stattdessen nur die Software an OEMs liefern. Eigentlich eine klare Strategie, die für ein Software-Unternehmen nicht abwegig ist. Aber:
- Die OEMs haben andere Interessen als Microsoft. Sie versuchen Kosten zu drücken, um möglichst große Spannen auf die Hardware zu erzielen. Ergebnis: Im Target-Costing werden die billigsten, gerade noch möglichen, Chips verbaut. Das sorgt für eine inferiore User Experience.
- Update-Zyklus: Am 17. Mai stellte Microsoft Windows Mobile 6.5 fertig. Die ersten Handys damit erscheinen am 7. Oktober. Auch bei neuen Features.
- App-Stores: Sowohl OEMs als auch Netbetreiber haben andere Interessen als Microsoft, wenn es um den Verkauf von Zusatzdiensten geht. So haben beispielsweise Verizon und Samsung eigene App-Stores für Windows-Mobile-Anwendungen oder planen diese.
Die Lehre daraus: Mach es selbst, wenn du erfolgreich sein willst. Mit der Xbox ist Microsoft (abgesehen von Qualitätsproblemen) ein großer Wurf gelungen. Das wäre nie passiert, hätte Microsoft andere die Konsolen bauen lassen.
Detto beim Zune. Gut, es hat drei Generationen gedauert, aber jetzt würde ich mir sogar einen Zune HD wünschen. Der portable Mediaplayer erhält fast durchweg gute Kritiken.
Gerade das Beispiel von Apples iPods und iPhones zeigt eines: Nur wenn man die gesamte User Experience kontrolliert, gewinnt man. Wenn der Konzern lernen kann, dann ist etwas dran, am Projekt Pink. Zuletzt wird es wieder lauter um Gerüchte eines eigenen Microsoft Smartphones. Und jetzt das:
Microsofts Courier
Schon am Wochenende gab es erste Gerüchte, gestern berichtete Gizmodo erstmals von einem Projekt, das mich vom Start weg fasziniert hat. Der Gizmodo-Autor schreibt über das Courier Booklet:
It feels like the whole world is holding its breath for the Apple tablet. But maybe we’ve all been dreaming about the wrong device. This is Courier, Microsoft’s astonishing take on the tablet.

Und es sieht tatsächlich großartig aus und das User-Interface schaut toll aus. Zumindest in der Studie. Es soll sich im Stadium des “late prototyping” befinden. Entwickelt wurde es in Microsofts Entertainment- und Hardwaresparte rund um J. Allard, der auch schon für Zune und Xbox federführend war.





Offiziell hat Microsoft das Gerät bzw. die Studie noch nicht präsentiert, einige Microsoft-Beobachter (etwa Ina Fried von Cnet) meinen jedoch, dass es keine Fälschung sei.
Gut möglich, dass Redmond die Reaktionen in Blogs abtestet, denn das Video scheint von Microsofts Truppe selbst produziert worden zu sein. Dass so etwas unkontrolliert auf YouTube auftaucht ist unwahrscheinlich. Was zu sehen ist, erstaunt dennoch:
Bleibt bei mir eine Hoffnung: Dass das Ding so kommt, wie es hier aussieht. Ohne Kompromisse mit irgendwelchen OEMS. Come’on Microsoft! Ihr seid auch eine Hardware-Company!
Windows 7: Warten schadet nicht
29. Mai 2009
Bei jedem Launch einer neuen Windows-Version gibt Microsoft eine “Technologie-Garantie” ab. Das heißt: Wer das “alte” Windows ab einem gewissen Datum kauft, bekommt einen Gutschein fürs neue. Und was bei Windows Vista so war, wird es auch bei Windows 7 gelten.
Bei Windows 7 soll dieses Datum der 26. Juni sein – so zumindest berichtete es vorgestern das APC-Magazin. Weil man ja immer zumindest zwei Quellen braucht, warf ich einen Tweet an Georg Binder vom Windowsblog ab. Die Antwort kam postwendend: Er darf nichts sagen.
Zwischenzeitlich hab ich aber einen Tippster aufgetrieben, der das Datum bestätigte: Wer ab dem 26. Juni Windows Vista oder einen Computer mit vorinstalliertem Vista kauft, bekommt auch Windows 7! Ein bisserl warten zahlt sich also aus.
Freilich: Offiziell ist es damit immer noch nicht, Microsoft bereitet das Marketing erst vor.

Und noch etwas ist nicht offiziell: Der RTM-Termin für Windows 7 könnte der 10. Juli sein. Damit könnten Anfang September – rechtzeitig zur Back-To-School-Saison – die Windows 7-Packerl und Rechner mit vorinstalliertem Windows 7 im Handel sein.
[Update] Wie am 2. Juni mehrere Quellen unabhängig voneinander berichten, gibt es nun ein Datum für den Verkaufsstart von Windows 7. Es wird der 22. Oktober sein. Kommt mir ein wenig spät vor …
Update am 26.6.2009 – Jetzt ist es offiziell – alle Infos dazu hier: http://www.microsoft.com/austria/upgrade.
Und auch die Preise stehen fest:
In der EU wird Windows 7 von Microsoft ohne vorinstalliertem Browser als Windows 7 E ausgeliefert. Das Unternehmen bietet in einer Sonderaktion die Vollversionen von Windows 7 E ab Verfügbarkeit bis 31. Dezember 2009 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung zum Preis einer Upgrade-Version an. Somit wird die unverbindliche Preisempfehlungen während der Aktion für Windows 7 Home Premium E 119,99 Euro UVP und für Windows 7 Professional E 285,00 Euro UVP sein.
Office 2010 – Screenshots
17. Mai 2009
Anhand der Screenshots kann man schon eine ganze Menge über die kommenden Features lernen. Hier folgen Screenshot-Galerien für alle wichtigen Office-Anwendungen.
ACHTUNG! Die Screenshots stammen von der Technical Preview. Diese Vorabversion ist noch lange nicht feature-complete!
Der Artikel wird nach und nach aktualisiert. Eine ausführliche Review folgt – wie gesagt.
Word 2010
Office 2010 Setup
17. Mai 2009
Es ist soweit! Office 2010 ist da. Zumindest die Technical Preview, die eigentlich erst für Juli geplant war ist jedoch gestern ins Web gelangt. Zumindest ein Tester der Private Beta muss eine Kopie gestreut haben. Und so ist sie über (mehr oder weniger) seriöse Quellen auch zu bekommen. Aber ACHTUNG! Der Download ist nicht legal, es besteht ein gewisses Risiko!
Zur Bedeutung von Office
Jedes Mal wenn Microsoft eine neue Windows- oder Office-Version auf den Markt bringt, bedeutet das neue Funktionen und neue Dienste. Die wahre Bedeutung eines solchen Launches kommt aus der enormen Verbreitung von Office. Ein klein wenig mehr Produktivität für den einzelnen Office-Worker wirkt sich in einem ungehören Produktivitätsschub für alle aus.
So gesehen können Launches neuer Office- und Windows-Versionen gar nicht hoch genug bewertet werden.
In den nächsten Tagen (heute geht es sich nicht mehr aus) werden hier ausführliche Reviews aller Office-Anwendungen und Screenshot-Galerien folgen. Einstweilen das Setup:
Microsoft: Wohin die Reise geht
12. Mai 2009
Gestern und heute häufen sich die Gerüchte, was Microsoft angeht. Die kommenden drei Monate dürften spannend für die Redmonder werden.
- Erst gibt es Spekulationen über eine frisch aufgelegte 3,75 Milliarden Dollar-Anleihe.
- Dann bestätigt man, dass Windows 7 doch heuer erscheint. Mein Tipp: Es bekommt auch eine komplett neue Oberfläche.
- Das Technical Preview von Office 2010 wurde angekündigt. Obwohl Microsoft bisher noch nichts zu den Features gesagt hat, ist doch schon einiges durchgedrungen.
- Und Microsoft streut via Twitter selbst Gerüchte um ein mögliches Zune-Phone. Scheinbar, denn der Account ist ein Fake. Dennoch ist ein bisschen was dran!
Doch der Reihe nach.
1. Microsofts Portokasse
ist eigentlich prall gefüllt. Microsofts geht’s finanziell nicht schlecht, man hat ein AAA-Rating und angeblich – wie ich heute einigen Medienberichten entnehme – 30 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) in Cash am Konto.
Wozu legt man dann eine Anleihe mit einem Volumen von 3,75 Milliarden Dollar auf? Weil man das Geld billig bekommt. So sicher wie Microsoft sind höchstens noch Staatsanleihen. Dementsprechend günstig sind die Zinsen von 4,2 Prozent.
Aber was macht man mit all dem Geld?
- Aktien zurück kaufen?
Der Aktienkurs zog zwar heute kurzfristig leicht an, allerdings dümpelt er seit 2001 vor sich hin. Zuletzt sank er gar auf etwas über 15 Dollar. Vielleicht wäre das jetzt kein schlechter Zeitpunkt für ein bisschen Kurspflege …

- Microsoft kauft SAP: 5% Wahrscheinlichkeit
Darüber wurde heute schon ausgiebig in den Medien spekuliert. Warum das nicht klappen wird: Microsoft bietet auch Business-Software an und ist ein direkter Konkurrent von SAP. Die EU-Wettbewerbskomission, die Microsoft ohnehin nicht zu mögen scheint, würde einen solchen Deal niemals zulassen. Zudem hat Microsoft heute schon dementiert. - Microsoft kauft Yahoo: 15% Wahrscheinlichkeit
Schön langsam nervt es, ständig dieselben Hochzeitsglocken zu hören. Microsoft hat in den letzten eineinhalb Jahren zu viel in die eigene (immer noch nicht gute) Live-Plattform gepumpt. Dieser Deal macht mit jedem Tag weniger Sinn.
Selbst am reinen Suchmaschinen-Geschäft von Yahoo sollte Microsoft immer weniger interessiert sein, weil man grad an einem neuen Release der Live-Suche arbeitet. Die neuen Such-Algorithmen (Codename “Kumo”) haben nur noch letzte Tests vor sich. Nutzen kann man sie derzeit nur MS-intern und da auch nur in den USA. Ein Countdown deutet auf einen Launch am 3. Juni hin.
Auch wenn die Ergebnisse viel besser sein sollen, bleibt die Frage, ob man damit Google paroli bieten kann. Wohl schwer, weil vieles Gewohnheitssache ist. - Microsoft kauft Twitter: 70% Wahrscheinlichkeit
Das macht absolut Sinn und ich hoffe für Microsoft, dass es dazu kommt.
Warum? Wenn man es richtig angeht, bekommt man einerseits eine lebhafte Community von Tech-Enthusiasten mit einem “netten” Celebrity-Anstrich. Genau das fehlt Microsofts Live-Division, deren User meist aus Leuten besteht, die kaum Ahnung von Content-Sharing (Foto, Video) haben. Andererseits steckt in der Echtzeit-Suche von Twitter ein gewaltiges Potenzial, das nicht einmal ansatzweise gehoben ist und – in seiner Nische – selbst Google erzittern lässt. - Microsoft kauft Rim: 30% Wahrscheinlichkeit
Genau das würde Microsofts Mobile-Division brauchen: Blackberries als gute Messaging-Produkte für Business-User, leidenschaftliche Kunden und einen bestehenden Markt.
2. Windows 7 mit (noch geheimer) Oberfläche
Ja genau, einer neuen Oberfläche. Einer, die noch keiner gesehen hat! Ursprünglich (auf der PDC 2008) hörte ich, der Termin fürs RTM (Release to Manufacture) für Windows 7 sei am 3. Juni. Bislang hat sich Microsoft nie öffentlich zu einem Fertigstellungstermin geäußert. Bis gestern: Der neue RTM-Termin wäre laut Blogeintrag von Windows-Chef Steven Sinofsky “in drei Monaten” – also spätestens im August.
Interessant: Aus “gewöhnlich gut informierten Microsoft-Kreisen” habe ich gehört, dass es zwei Sign-Off-Termine für die Entwicklerteams gibt. Einer für die Codebasis von Windows, einer für die User Experience (UX). Daraus kann man nur den einen Schluss ziehen, dass an der Oberfläche noch gearbeitet wird.
Und wenn es schon zwei Sign-Off-Termine gibt, wird da wohl mehr passieren, als das Re-Design von Icons. Die Sache ist doch die: oberflächlich hat sich – sieht man einmal von der neuen und Startleiste ab – nicht allzu viel getan. Und damit man es als Major-Release (was es zweifelsohne auch so schon ist) der breiten Masse verkaufen kann, braucht man Neues.
Da kommt noch was nach, da bin ich mir sicher!
Zum Launch-Termin: Wenn wirklich erst im August RTM ist, könnten die ersten Computer damit spätestens Ende September ausgeliefert werden. Das ist fast schon zu spät, wenn man bedenkt dass während der “Back-to-School”-Saison die meisten Laptops und Desktops verkauft werden.
Allerdings gibt es für Käufer wie bei jedem Windows-Launch eine Hintertüre: die Technologiegarantie. Wie schon bei XP und Vista wird der Käufer eines aktuellen Betriebssystems den Nachfolger geschenkt bekommen. Ich tippe einmal, dass diese Frist am 1. Juli oder 1. August beginnen wird.
Ach ja: Und auch bei Vista gab es die Möglichkeit, sich eine 180-Tage-Version des fertigen Produkts kostenlos zum Test herunter zu laden. Warum soll es das diesmal nicht geben?
3. Das (Web)Office kommt
Gestern wurde bekannt, dass im Juni der Test von Office 2010 beginnt. Die etwas eigenartige Werbesite dafür – www.Office2010TheMovie.com – deutet darauf hin, dass es schon am 1.7. soweit sein könnte.
Ich durfte bereits mit einigen Leuten bei Microsoft über Office 2010 reden. Verraten haben sie mir leider nichts bis gar nichts – alle waren aber derselben Meinung: “Es wird ein Wahnsinn”.
Was man bislang über Office 2010 (Codename Office 14) weiß:
- Es wird erstmals eine Web-Version geben. Auf der PDC wurden die Online-Apps grob vorgestellt. Hier meine Review.
- Die Online-Zusammenarbeit steht ganz oben auf der Agenda. Jedes Office-Dokument kann übers Netz von zwei oder mehreren Kollegen gemeinsam und zeitgleich bearbeitet werden. Denkbar wäre etwa, dass der eine Kollege schon mit dem Vortrag beginnt, während der andere (egal, wo er auf der Welt sitzt) noch die letzten Powerpoint-Folien bearbeitet.
- Apropos: Powerpoint. Vor fast zwei Jahren durfte ich mit dem Powerpoint-Chef (übrigens ein Österreicher) in Mountain View ein wenig reden. Als ich meinte, dass Präsentationen mit Apples Keynote viel attraktiver wirkten, meinte der nur: “Das ist uns bewusst und sicher eine Entwicklungsrichtung.”
Was ich mir auch gut vorstellen kann: Powerpoint geht in dieselbe Richtung, wie Prezi.com geht. Die Basis für diese Richtung wäre pptPlex, eine Zoom-Erweiterung, die es jetzt schon in den OfficeLabs zum Download gibt. - OneNote: Auch diese Anwendung bekommt den bekannten Ribbon. Hier steht vor allem die Portabilität der Daten im Vordergrund. OneNote-Notizbücher werden online, in der Anwendung und auf einer Reihe von Handys bearbeitbar.
Stichwort: Office-Labs: Canvas for OneNote wäre ein Modell, wie OneNote 2010 einem beim Auffinden und Organisieren der Inhalte unterstützen könnte. - Outlook: Auch hier zieht der Ribbon ein und macht vieles einfacher. Und auch sonst wird sich an der Oberfläche einiges ändern.

Die Screenshots zeigen sehr schön: Überall in Outlook wird es Buttons geben, um ähnliche Inhalte (“Related” – Absender, Betreff etc.) zu finden.Zudem packt Microsoft endlich auch Tools in das Programm, die intern gegen den Mail-Wust kämpfen. “Clean Up” nennt sich scheinbar der Mail Threat Compressor, der Jahrelang nur für Redmonder zur Verfügung stand. Die Rechtsabteilung soll bisher etwas dagegen gehabt haben, dass Mails oder Teile von Mails der Benutzer gelöscht werden sollen. Damit zieht auch eine Konversations-Übersicht ein, die man schon aus Gmail kennt.
Hinter dem Button “Ignore” steckt eine Funktion, die einem vor irrelevanten Diskussion verschont. Mail-Threads zu immer dem gleichen Thema werden so blockiert.
Screenshots der Mail-Ansicht zeigen, dass man scheinbar an jeden Inhalt nun auch eine Notiz packen kann. Praktisch. Außerdem wird das Aufzeichnen und Versenden von Sprachnachrichten (auch ohne Office Communication Server?) vereinfacht. Und eine Übersetzungsfunktion hilft bei fremdsprachigen Mails weiter.
Die Funktion “Quick Steps” hat noch nicht einmal ein Icon. Sie könnte aber ein Shortcut sein, um direkt aus einem Mail heraus einen Termin mit dem Absender zu vereinbaren oder ihn als Kontakt anzulegen.
MailTips: Außerdem soll Outlook einen warnen, bevor man einen E-Mail-Fauxpas begeht. So wird es aufschreien, wenn man zu große Dateien versendet oder ein Mail an viel zu viele Absender richtet.
Hier noch mein Wunsch ans Office-Team: Ich will sozialere Kontakte – das heißt, eine tiefe Integration von Facebook, Twitter & Co. Hier noch erste Infos zu Outlook Web Access 2010.
- Von Office 2010 wird es wie bisher mehrere Versionen geben – jeweils aber (und das ist neu) in 32 und 64 Bit-Varianten.
4. Das Zune-Phone kommt
oder auch nicht … Heute gab es einen Tweet, der von besagter Office 2010-Kampagne ausgehen soll und für breite Aufmerksamkeit (auch in Massenmedien) gesorgt hat:
Die Meldung lässt den Schluss zu, Microsoft würde in Kürze ein eigenes Handy auf den Markt bringen.
Ein Fake. Auch wenn der Account nicht von einem offiziellen Microsoftie betrieben wird, wette ich, dass etwas in der Luft liegt und es auf der E3-Expo (2. bis 4. Juni) eine Ankündigung gibt. Seit Monaten gibt es entsprechende Gerüchte (Codename: Pink).
Was spricht für ein Microsoft-Handy:
- Windows Mobile, wird nicht nur wegen seiner eigenen “Qualität” geprügelt, sondern auch wegen der Hardware der OEMs. HTC & Co. holen sich das Image von Windows Mobile ab und verbauen drum herum billiges Plastik. Im Target-Costing werden dazu noch stets die Kosten für einzelne Komponenten (wie Prozessoren) gering gehalten. Software-Updates gibt’s kaum bis keine. Die Experience für den Kunden ist dann unterm Hund
- Microsoft könnte somit eine Referenzplattform schaffen, die als Maßstab für alle Handys von Windows Mobile dienen würde.
- MP3-Player sind derzeit Microsofts komplett eigene Mobil-Plattform. Dass sich der Zune schleppend verkauft, liegt nicht nur an seinem Design, sondern auch an der Tatsache erklären, dass MP3-Player Comodities geworden sind, die heute jeder anbieten kann.
Zudem wollen immer weniger einen dedizierten MP3-Player kaufen, sondern alles in einem Gerät mit sich mit dabei haben: meist in Form des Handys. - Teure Content-Plattform: Für eine schwindende Anzahl von Zune-Käufern hält Microsoft nicht sein Zune-Network am Leben. Der Betrieb und die Lizenzen für so eine Content-Plattform (mit Flatrate für 14,99 Dollar/Monat) kostet enorm viel Geld. Zu viel, für ein paar MP3-Player am Markt.
Und siehe da – erst gestern startete ein kleiner “Gegenangriff” auf den iPod und Apples iTunes Music Store: - Für Business-Kunden hat man Windows Mobile. Ein Zune-Phone würde auf den – von Microsoft bislang (sieht man von der Xbox ab) kaum erschlossenen – Consumer-Markt abzielen.
- Hausinternes Knowhow: Microsoft hat im Februar 2008 Danger gekauft – das ist der Hersteller von T-Mobiles Sidekick-Handy.
Doch es gibt auch einiges, das gegen ein eigenes Microsoft-Handy spricht;
- Die OEMs: Microsoft würde damit den eigenen Kunden Konkurrenz machen. Aber das passiert immer öfter – etwa auch im Bereich des Hostings von Exchange oder Sharepoint.
- Das iPhone: Man würde immer an dem gemessen. Es wäre fatal, würde “Microsofts iPhone-Killer” nicht perfekt sein.
- Der Touchscreen-Zune steht Ante Portas und könnte bereits auf der E3 angekündigt werden. Dem Vernehmen nach soll der Zune HD bereits in Kürze vorgestellt werden. Seit Wochen kursieren CAD-Renderings im Netz. Ich kann nicht ausschließen, dass es sich dabei nicht etwa um eine Fälschung handelt, aber sie sehen für mich sehr realistisch aus.
Realistischer als ein Microsoft-Handy – zumindest derzeit. Wer weiß, was nächstes Jahr passiert …
Ich wünschte, andere Firmen wären ebenso vorhersehbar … Was meint ihr?
Ist Microsoft übermütig?
11. Februar 2009
Die Ankündigung von Google Sync am Montag entzückte und verwunderte mich. Fortan kann man alle seine GMails, Kontakte und Kalendereinträge der entsprechenden Google-Dienste am Handy synchronisieren. Kurz nach der Google-Meldung veröffentlichte Microsoft ein Statement, dass der Suchmaschinen-Marktführer das ActiveSync Protokoll lizenziert hat.
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Moment! Microsoft lizenziert eines seiner Key-Protokolle an seinen vermeintlich größten Konkurrenten?
Das wirft zwangsläufig eine Menge Fragen auf:
- Google hat doch keine Microsoft-Server. Was machen die genau?
Antwort: Vielfach wird (auch von mir) kritisiert, dass Googles Dienste immer nur Inseln wären, die nicht oder erst mit der Zeit miteinander kommunizieren könnten. Google verwendet keine Exchange-Server für Gmail, sondern nutzt Active Sync quasi als Verbindungsstück zwischen seinen eigenen, proprietären Protokollen und der mobilen Welt. Wie viel Google bezahlt hat, ist nicht bekannt. - Warum macht Microsoft so etwas?
Antwort: Der Hauptgrund liegt wohl in der Verpflichtung aus dem EU-Verfahren, Serverprotokolle ohne Diskriminierung Dritter zu vernünftigen Kosten (billiger als selbst programmieren) zu lizenzieren. Außerdem könnte man sich dadurch höhere Einnahmen in der Zukunft erwarten. - Wer hat das noch lizenziert?
Antwort: Eine ganze Menge von Unternehmen kann mit Exchange-Servern kommunizieren. Mobil sind das etwa Nokia, SonyEricsson, Palm oder Apple. Das Protokoll soll bereits an rund 500 Unternehmen lizenziert worden sein. - Kanibalisiert man damit nicht seinen Exchange-Server?
Antwort: Und wie! Nun stellt sich die Frage, wozu jemand noch für einen teuren Exchange-Server oder -Account bezahlen soll, wenn man bei Google Ähnliches gratis bekommt. Die Qualität (Uptime, Zuverlässigkeit) von Gmail & Co. spricht dafür.
Noch ist nicht alles zusammen gewachsen – aber das ist nur eine Frage der Zeit. Mit Outlook sync noch nicht alles und Aufgaben sowie Notizzettel (wer’s braucht) geht noch gar nicht.
Am Samstag organisiere ich die IT der Firma eines Freundes neu – klar, dass ich ihm Google Apps empfehlen werde. Für Kleinunternehmen dürfte das nun die erste Wahl sein. - Microsoft macht 90 Prozent seines Umsatzes über Partner. Die werden wohl keine Freude damit haben, oder?
Antwort: Kaum vorstellbar, aber was bleibt denen übrig? Die haben schon im Vorjahr rebelliert, als Microsofts Online-Services-Sparte damit begann, selbst Exchange- und Sharepoint-Hostings zu verkaufen – ein Geschäft, das bislang die Partner machten. - Wie sehr trifft das Windows Mobile-Sparte?
Antwort: Brutal! Wenn die – kommende Woche in Barcelona vorgestellte – Version 6.5 von Windows Mobile und zukünftige Hardware nicht wirklich ein Schritt nach vorne sind, dann sehe ich schwarz dafür.
Früher war die (zweifellos beste) Exchange-Verbindung noch ein Kaufargument für Windows Mobile. Heute kann das fast jedes Nokia – und bald wohl auch das T-Mobile G1. - Und die Mac-Business-Unit?
Antwort: Deren wichtigstes Produkt ist Office. Ein Argument, dieses inferiore Produkt zu kaufen ist, dass Entourage die einzige Mac-Software ist, die mit Exchange kann. MacOSX 10.6 (Snow Leopard) wird Active Sync integriert haben und die Notwendigkeit fürs Mac-Office beseitigen.
Und vielleicht wird iCal, das Adressbuch und Mail ja bald auch ohne Einschränkungen und Extra-Tools zu Google syncen. - Warum kann man Microsofts Hotmail/Windows Live Contacts/Calendar nicht so abgleichen?
Antwort: Das weiß man wohl nur in Redmond. Eigentlich ist das eine unfaire Benachteiligung der eigenen Nutzern. Es könnte sein, dass jetzt mehr Hotmail-User zu Gmail wechseln. Dazu passend: Seit wenigen Tagen hat Gmail Hotmail auch umfangreiche Import-Funktionen für andere Mail-Anbieter (etwa Hotmail, GMX, Yahoo, AOL).
Der Schritt zur Offenlegung und Lizenzierung aller Server-Protokolle war nicht ganz freiwillig, aber vielleicht könnte er sich lohnen – die Welt geht weg von Software-Packerln und Client-Server-Lösungen hin in die Cloud.
Und in einem Unternehmen wie Microsoft geht zwangsläufig einmal der Erfolg der einen Business-Unit zu Lasten einer anderen. Welche BU trifft es als nächstes?
Microsoft bringt Support 2.0
6. Februar 2009
Man stelle sich einen normalen Nutzer vor, der bei einem Problem mit seiner Software auf die Support-Seite des Herstellers geht. Meist wird er dort aber von technischen Fachausdrücken und vielen – vielleicht noch verschachtelten Anleitungen (If then else) erschlagen und kennt sich danach kaum besser aus, als zuvor.
Wie sollte Support funktionierten? Man sucht nach der Lösung eines Problems und wird auf eine Support-Seite geleitet. Dort wird das Problem mit einem Mausklick gelöst.
Geht nicht? Geht! Der “Fix it”-Button ist seit ein paar Tagen Realität bei Microsoft! Die Idee: Mit Hilfe eines Scripts (auf Knowledgebase-Artikeln und im Windows-Programm “Problemberichte und –lösungen”) soll ein Fehler analysiert und mit einem Klick vollautomatisch bereinigt werden.
Noch ist die Anzahl solcher Fehlerkorrektur überschaubar, sie soll aber laut einem MS-Blog ständig wachsen. Wenn sich das auf breiter Front durchsetzt und wirklich was bringt (hab’s noch nicht ausprobiert), ist das DIE Innovation des Jahres für mich.
Bleibt das Sicherheitsproblem, denn wo Scripts ausgeführt werden, sind auch Malware-Entwickler nicht weit. Die könnten mit Hilfe dieses Buttons und leicht falsch geschriebener Url für echte Probleme sorgen.
Kärnten am Desktop
29. Januar 2009
Man mag über das südlichste Bundesland Österreichs denken, wie man will. Die Politik vermitteln manchmal den Eindruck, sie wollten Kärnten isolieren anstatt in die Zukunft führen. Aber wenn man da Witzfiguren aller Coleur wegdenkt, bleibt ein wunderschönes Land – kein Wunder, dass der Tourismus hier einen großen Stellenwert hat.


Doch die Tourismus-Werbung muss sich der Technik anpassen. Vor gut zwei Jahren stieß ich auf eine Website von Microsoft Neuseeland. Dort hat man sich scheinbar mit dem Tourism Board zusammen getan und macht mit grandiosen Fotos für Download-Wallpapers Werbung für das Land.
Ich hab’s ja probiert und sowohl Microsoft als auch die ÖW mehrmals darauf angesprochen – doch scheinbar ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Im Ausland (auf touristische Konkurrenzmärkten) klappt die Zusammenarbeit mit Microsoft für Windows 7 sehrwohl – etwa in Dresden, am Niederrhein, Japan, Hawaii, Washington, Oregon, Schottland, Whales und Nordirland.
Hilfe zur Selbsthilfe: So baut man Themepacks!
Wenn die einen nicht wollen und die anderen nicht können, muss jemand damit anfangen. Also hab ich einmal zwei Themepacks für Windows 7 erstellt. Die gibt’s hier zum Download – eines für den Winter, eines für den Sommer.
1. Fotos besorgen:
Die Bilder für den Hintergrund haben drei Voraussetzungen. Sie müssen gut und in hoher Auflösung vorhanden sein. Zudem müssen die Rechte geklärt sein. Die Kärnten Werbung hat mir freundlicherweise sechs sehr gute Bilder von Sigi Leitner (zwei für den Winter, vier für den Sommer) überlassen. Sie sind nicht 100 Prozent perfekt, aber für meinen Geschmack toll geschossen.
2. Themepack bauen:
Microsoft hat es einem wirklich leicht gemacht. Man braucht allerdings Windows 7 für diese Aufgabe.
- Ein beliebiges Grunddesign auswählen
- Fotos austauschen. Will man mehrere Bilder als Desktop-Hintergrund verwenden, wählt man einfach mehrere aus und gibt einen entsprechenden Intervall an – in meinem Fall wechselt alle 20 Minuten das Hintergrund-Bild.
- Farbe für die transparenten Aero-Fenster auswählen.
Bei Bedarf noch Sounds und Screensaver wechseln (hab ich aber nicht gemacht). - Speichern. Bei der Dateiart von .theme auf .themepack wechseln und fertig!

3. Was könnte man noch verbessern?
- Bilder: Mehr und bessere!
- Sounds: Ich hasse Soundschemas, aber vielleicht kenne ich nur die ganz doofen. Vielleicht machen dezente Tunes Sinn – es muss ja nicht gleich wer jodeln
- Screensaver: Cool wäre es, wenn dieser die besten Bilder aus Flickr in der Pause auf den Schirm bringt.
Wer macht weiter? Wie schwer und wie teuer ist es, an Fotorechte zu kommen? Der eine oder andere Österreicher auf Flickr ließe bestimmt mit sich reden – nicht gratis, aber die Welt kann das nicht kosten.











